Wandercheck Traumpfädchen Eifelturmpfad Boos

Auf nur 4,1 Kilometern bietet der "Eifelturmpfad Boos" viel Abwechslung. Der Rundweg führt vorbei am Booser Doppelmaar, umrundet den Schneeberg und den beschaulichen Eifelort Boos. Wahrzeichen ist der 25 Meter hohe Booser Eifelturm, der weite Blicke in die Vulkaneifel und zur Nürburg ermöglicht.

Dauer

Auf dem Weg gibt’s Infos zum Vulkanismus in der Eifel. Nur wenige kurze Steigungen sind unterwegs zu bewältigen, so dass der Weg auch für weniger geübte Wanderer zu empfehlen ist. Empfohlener Startpunkt ist der Wanderparkplatz der Vulkanparkstation Doppelmaar. Im Uhrzeigersinn folgt man dann der blau-weißen Beschilderung.

Eintauchen in die "heiße Vergangenheit" der Eifel

Das Doppelmaar ist ein Beispiel für den Vulkanismus. Heute ist es größtenteils trocken, nur an wenigen Stellen sammelt sich das Wasser zu kleinen Seen. Entstanden sind sie vor etwa 10.000 und 14.000 Jahre alt. Das kann man gut nachlesen auf vielen Infotafeln. Später auf der Wanderung kann man einen Abstecher zu einem Bodenprofil mit einem Lavabombenaufschluss einlegen.

Highlight

Direkt nebendran liegt das Highlight der Strecke: der Booser Eifelturm.

Eifelturm Boos (Foto: SWR, SWR -)
Besonders bei klarer Sicht lohnt es sich die 25 Meter zu erklimmen. Dann hat man die Vulkaneifel nebst Nürburg bestens im Blick. Ebenso einen schönen Blick auf Boos. SWR -

Regionale Küche

Für die Rast unterwegs empfehlen wir Proviant mitzunehmen. Es gibt viele schöne Rastmöglichkeiten und auch eine gepflegte Wanderhütte. In Boos bietet der "Gasthof zur Quelle" regionale Produkte an. Auf der Speisekarte gibt’s beispielsweise Booser Rind, Forellen aus Kradenbach, aber auch vegetarische hausgemachte Maultaschen. Vom Gasthof ist es später noch etwa ein Kilometer zurück zum Wanderparkplatz.

Viel Abwechslung abseits des Weges

Der Booser Imker schenkt den Wanderern Vertrauen.

Honig (Foto: SWR, SWR -)
Gläser mit Bienenhonig stehen am Wegesrand. SWR -

Man darf einfach Honig mitnehmen und nach der Wanderung so viel Geld bezahlen, wie einem der Honig Wert ist – per Überweisung. Die Kontonummer gibt’s auf einem Handzettel dazu. Kurz vor dem Ortskern lassen sich die müden Wanderfüße in einem Wassertretbecken erfrischen. Wir empfehlen ein kleines Handtuch dabei zu haben. Und wer sich noch mehr bewegen möchte, kann das an der Kirche. Hier steht eine Tischtennisplatte, Schläger und Bälle liegen bereit.

Kleines Manko: die Nähe zum Nürburgring ist leider an manchen Stellen zu hören. Wer Autos mag, kann in der Nähe des Doppelmaars hin und wieder Sportwagen und vielleicht auch "Erlkönige" vorbeiflitzen sehen.

Fazit

Das Traumpfädchen "Eifelturm Boos" bietet auf wenigen Kilometern viel Abwechslung, auch abseits der Wege.

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