Fels mit Kreuz und Waldlandschaft (Foto: SWR, SWR -)

Wandercheck Dimbacher Buntsandsteinweg

Allgemeines zur Strecke

Der Dimbacher Buntsandsteinweg in der Nähe von Annweiler ist ein Rundwanderweg von knapp 10 Kilometern. Als Startpunkt bietet sich der Wanderparkplatz rund 250 Meter vor Dimbach an (von Annweiler kommend). Die Tour ist zwar nicht allzu lang, aber anspruchsvoll. Gut 500 Höhenmeter sind zu bewältigen. Wer den einen oder andern Aussichtspunkt mitnimmt, macht noch einiges mehr.

Wandergruppe im Wald (Foto: SWR, SWR -)
Waldliebhaber kommen voll auf ihre Kosten SWR -

Auf der Tour geht es unter anderem über den Dimberg (420m), den Rötzenberg (460m) und den Immersberg (465m).
Also: eine gewisse Grundkondition sollte schon vorhanden sein. Trittsicher sollte man schon sein, denn oft geht es steil nach oben oder nach unten. Wir empfehlen die Tour im Uhrzeigersinn zu laufen.

Geschichte

Der Dimbacher Buntsandsteinweg führt mitten durch Dimbach. Ortsmittelpunkt ist der Dorfplatz mit der hübschen neuromanischen Kirche, erbaut Anfang des letzten Jahrhunderts. Der für die Region typische Buntsandstein hat auch hier Spuren hinterlassen. Das Gestein wurde unter großen Mühen in den umliegenden Steinbrüchen abgebaut und mit Pferdefuhrwerken hierhergebracht.

Highlight

Wandergruppe schaut auf Felsen (Foto: SWR, SWR -)
Immer wieder beeindruckende Felsformationen SWR -

Das Highlight der Tour sind die spektakulären Felsformationen. Teilweise erstrecken sich die Buntsandsteinfelsen über mehrere hundert Meter – etwa am Falkenstein und am Kieungerfelsen. Bizarre Gebilde – geformt von Wind und Wetter – über Millionen von Jahren. Besonders eindrucksvoll ist der Keeshäwel am Ende der Tour. Die Wanderoute ist etwas für Naturfreunde, die die Einsamkeit lieben. Lichtdurchflutete Laubwälder wechseln ab mit einigen (allerdings wenigen) spektakulären Ausblicken – etwa auf dem Rötzenberg.

Einkehrtipp

Wandergruppe sitzt am Tisch (Foto: SWR, SWR -)
Hausmannskost in familiärem Ambiente SWR -

Direkt am Wanderweg gibt es leider keine Einkehrmöglichkeit. Also an die Wegzehrung denken. Wer anschließend Lust auf eine nicht alltägliche Pfälzer Küche verspürt, dem sei das Gasthaus Zum Alten Nussbaum im nahegelegenen Schwanheim empfohlen. Rund 3 Kilometer von Dimbach entfernt bietet das Haus für jeden Geschmack etwas. Zum Beispiel Rumpsteak oder Zanderfilet. Küchenchef Stefan Grimm hat aber auch kleine Gerichte parat, etwa Brennnessel- oder Pfälzer Kastaniensuppe. Sehr nettes Ambiente und freundliche Wirtsleute. Das Gasthaus hat auch einen hübschen Garten unter einem alten Nussbaum zu bieten. Achtung: Auf die Öffnungszeiten achten

Zum Alten Nussbaum
Wasgaustr. 17
76848 Schwanheim
Tel.: 06392/1886 oder 993146
www.zumaltennussbaum.de

Noch was?

Die Strecke ist sehr gut ausgezeichnet. Leider gibt es entlang des Weges kaum Sitzmöglichkeiten. Da herrscht noch etwas Nachholbedarf. Ein paar hundert Meter der Tour führen zudem entlang einer Landstraße. Die ist zwar ruhig, aber ideal ist das trotzdem nicht.

Unser Fazit

Weitere Infos unter

Tourist-Info-Zentrum Pfälzerwald/
Urlaubsregion Hauenstein
Schuhmeile 1
76846 Hauenstein
Tel. 06392 9233380
www.hauenstein-pfalz.de

STAND