Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit Hochsaison für Einbrecher

Albtraum Einbruch: "Das wird mir nicht passieren", denken viele. Was aber, wenn doch? Sobald die Tage kürzer werden, haben Einbrecher Saison. Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit. Die Täter sind bestens organisiert, dreist und schnell.

Dauer

Wer Opfer von einem Einbruch wird, hat nicht nur einen materiellen Schaden. Die Opfer müssen auch psychisch mit der Verletzung ihrer Privatsphäre fertig werden.

Wer ist gefährdet?

Wer nur die Tür zuzieht und im Erdgeschoß die Fenster gekippt lässt, lockt Langfinger geradezu an. Aus Sicht von Versicherungen ein grob fahrlässiges Verhalten.

Einbruch verhindern (Foto: SWR, SWR -)
Machen Sie es Einbrechern möglichst schwer! Ohne eine ordentliche Verriegelung reicht ein Brecheisen und die Täter sind innerhalb von Sekunden drin. Außerdem sind Wohngegenden gefährdet, die einen guten Autobahnanschluss haben. SWR -

Es ist also oft Unachtsamkeit oder auch Gedankenlosigkeit, die einen Einbruch überhaupt erst möglich machen. Es können aber auch ganz einfach Fenster und Türen sein, die mechanisch nicht ausreichend gesichert sind. Ohne eine ordentliche Verriegelung reicht ein Brecheisen, und die Täter sind innerhalb von Sekunden drin. Außerdem sind Wohngegenden gefährdet, die einen guten Autobahnanschluss haben.

Welche Möglichkeiten hat die Polizei, um gegen Einbrecher vorzugehen?

Seit etwa vier Jahren geht die Polizei mit neu gebildeten Ermittlungsgruppen gegen Einbrecher vor. Sie zeigt Präsenz und kontrolliert zum Beispiel mehr Zufahrtsstraßen.

In Trier verfolgt Lothar Butzen, Leiter einer speziellen Ermittlungsgruppe für Wohnungseinbrüche, ein neues Konzept, das mittlerweile alle Polizeipräsidien im Land übernommen haben:

  • Er sammelt jeden Hinweis, den er kriegen kann, vom Autokennzeichen bis zu Fotos.
  • Er vernetzt sich mit Dienststellen anderer Bundesländer, aber auch mit denen aus Nachbarländern wie Frankreich oder Belgien.
  • Dazu kommen neue Techniken, um die Spuren am Tatort besser zu deuten: Die Ermittler können so feststellen, ob ein Einzeltäter oder eine Bande in ein Haus eingebrochen sind. 

Wie kann man sich schützen?

Fenster sichern! (Foto: SWR, SWR -)
Sicherungen können Einbrecher fern halten. Beim Landeskriminalamt in Mainz wird auf eine gute Verriegelung Wert gelegt, einen abschließbaren Griff und ein Einbruch hemmendes Glas. Bei Türen ist ein Mechanismus sicher, der die Tür beim Zuschlagen SWR -

Es sind einfache Sicherungen, die nicht viel kosten, aber große abschreckende Wirkung haben. Die reichen meist, um einen Einbruch zu verhindern, denn Täter wollen schnell agieren.

Alarmanlagen braucht man nur in besonderen Fällen. Sie sind nur dann sinnvoll, wenn mechanische Lösungen allein nicht greifen. Für wirklichen Schutz sollte man allerdings keine billige Anlage nehmen, sondern eine mit einer direkten Verbindung zur Polizei. So machen es auch Gewerbebetriebe.

Eine polizeiliche Prävention gibt es in fast jeder Stadt. Es lohnt sich, von Fachleuten beraten zu lassen. Durch eine gute Beratung kann man nämlich auch Geld sparen.

Was ist zu tun, wenn man Verdächtige sieht oder Einbrechern begegnet?

Die Polizei ist für jedes Foto oder für jedes notierte Autokennzeichen dankbar. Sie empfiehlt, sich Einbrechern gegenüber – wenn man ihnen im Haus begegnen sollte – passiv zu verhalten. Man sollte nicht versuchen, sie festzunehmen, sondern die Polizei verständigen.

Fazit

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