Ein Junge trinkt Wasser aus einer Plastikflasche. (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)

Auf die Menge kommt es an Richtig trinken an heißen Tagen

Unser Blut besteht zu 90 Prozent aus Wasser, sinkt dieser Anteil, wird das Blut dickflüssiger und das Herz muss schwerer arbeiten. Vor allem aber unser Gehirn benötigt genügend Flüssigkeit, dort macht sich ein Mangel als erstes bemerkbar. Das richtige Trinkverhalten hält Gehirn und Körper fit.

Wie viel soll man trinken?

Anderthalb bis zwei Liter sollten das Minimum pro Tag sein, denn das ist die durchschnittliche Menge, die man täglich ausscheidet. Einiges an Flüssigkeit nimmt der Körper über die Nahrungsmittel auf. Wer im Sommer aber weniger isst, muss dann mehr trinken. Der Flüssigkeitsbedarf erhöht sich zudem auch, wenn es sehr heiß ist, oder wenn man sportlich aktiv ist. Dann kann durchaus die doppelte Menge vonnöten sein.

Wann sollte man trinken?

Trinken aber richtig (Foto: SWR, SWR -)
Auch mit Früchten kann man Durst löschen SWR -

Wichtig ist, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Wer Durst hat, bei dem liegt bereits ein Flüssigkeitsdefizit vor.

Vor allem Kinder und ältere Menschen muss man ans Trinken erinnern, denn sie vergessen es oder nehmen den Durst oft gar nicht erst wahr. Hilfreich ist es, immer eine Flasche in seiner Nähe stehen zu haben, denn so trinkt man automatisch mehr.

Was sind die richtigen Getränke?

Am besten geeignet sind Mineralwasser oder auch Leitungswasser, da es den Durst effektiv löscht und keine Kalorien enthält. Gute Durstlöscher sind auch Kräutertees, am besten ungesüßt. Verzichten sollte man auf Softdrinks und unverdünnte Säfte, denn die enthalten jede Menge Zucker. Das gilt im Übrigen auch für Eistees.

Die Verbraucherzentralen raten auch von sogenannten "Near-Water"-Getränken, die im Moment die Supermarktregale füllen, ab. Mineralwasser, aber auch Leitungswasser wird aufgepeppt mit Früchten und Kräutern. Eine ganze Palette an Zusatzstoffen ist in den meisten Produkten zu finden, außerdem sind diese Getränke oft teuer und längst nicht immer kalorienarm.

Auf Saft muss man aber nicht verzichten. Man kann ihn im Verhältnis 1:2 oder 1:3 verdünnen. Ideale Flüssigkeitsspender sind im Sommer wasserreiches Obst, wie Melone, Weintrauben oder Pfirsiche.

Fazit

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