Gartenkräuter im Glas (Foto: SWR, SWR -)

Aroma auf Vorrat Gartenkräuter haltbar machen

Wer einen Gemüse- und Kräutergarten hat, der darf jetzt im Spätsommer zur Ernte schreiten. Denn leider reifen die Naturschätze nicht der Reihe nach, wie es der Speisplan zulässt und müssen haltbar gemacht werden. Konservierung ist Arbeit, aber so hat man auch im Winter etwas davon.

In unserem Gut zu Wissen erfahren Sie, wie man aromatische Tees, köstliche Gewürzöle, Kräutersalze und exotische Relishs herstellt. Anne Rahn aus Hahnheim zeigt, worauf es ankommt. Außerdem gibt es neue leckere Rezepte, die sowohl Augenschmaus als auch Gaumenfreude versprechen.

Welche Kräuter kann man haltbar machen?

Grundsätzlich lassen sich alle Kräuter konservieren - dabei gibt es aber Unterschiede in der Verarbeitung. Kräuter der Provence wie Rosmarin und Salbei eignen sich zum Beispiel zum Trocknen. Schnittlauch verliert getrocknet Farbe und Form und überwintert am liebsten in einem Topf auf der Fensterbank.

Wie kann man Kräuter haltbar machen?

Eine Methode ist das Trocknen der Kräuter. Sind sie noch nass, empfiehlt Rahn, sie auf einem Blech in einem warmen und trockenen Raum trockenzulegen. Danach können sie in einem luftigen Raum aufgehängt werden.

Wofür eignen sich getrocknete Kräuter?

Die Kostbarkeiten von Balkon und Garten können zu Gewürzmischungen verarbeitet werden. Mit Salz eignen sich die Samen der Kräuter für Gewürzsalz.

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Nicht nur getrocknet sind die Kräuter ein Gaumenschmaus: Essig und Öl sind in Sachen Konservierung ebenso absolute Alleskönner. Pesto ist auch eine Möglichkeit, zum Schluss luftdicht mit Öl bedeckt, hält ihr Kräuteröl bis zu einem halben Jahr im Kühlschrank.
Auf Zwiebeln und Knoblauch sollte man verzichten, sonst gärt das Ganze.

Fazit

Kräuter lassen sich auf verschiedene Arten haltbar machen. Getrocknet, in Essig oder Öl eingelegt bleiben sie lange lecker und gesund.

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