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Es gibt Menschen, die können aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Asthmatiker zum Beispiel, Menschen mit Atemwegserkrankungen oder mehrfachen Behinderungen. Auch Schwerhörige oder Gehörlose sind mit ihrer Begleitperson von der Maskenpflicht ausgenommen. Diese Menschen erleben derzeit, dass sie nicht mehr in Geschäften gelassen werden. Die Inhaber verweigern Nicht-Masken-Trägern den Zutritt. Selbst ein Attest ändert daran nichts. Bei den Diskriminierungsstellen und den Behindertenbeauftragten häufen sich landesweit Beschwerden. Das sei, so die Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner, nicht nur Diskriminierung, sondern es verstoße gegen das Teilhabegesetz und sei damit sogar gesetzeswidrig.

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