Ausflugstipps 11 Dinge, die man in der Ortenau gemacht haben sollte

Ausflugstipps 11 Dinge, die man in der Ortenau gemacht haben sollte

Auf der Streuobstwiese (Foto: SWR)
1. ORTENAUER OBST GENIEßEN: Klima und Landschaft der Ortenau bieten die idealen Voraussetzungen für den Obst- und Weinanbau: Sowohl Äpfel, Zwetschgen, Kirschen, Erdbeeren, Trauben oder auch verschiedene Beeren gedeihen an den Hängen und in den Tälern der Region. Genügend Auswahl für jeden Geschmack. Deswegen sollte man auf Hofläden, den Wochenmärkten oder beim Straßenverkauf zuschlagen. Eine Besonderheit: der Dundenheimer Schätzler - eine uralte Apfelsorte, die es nur in der Ortenau gibt.
2. EIN OBSTWÄSSERCHEN PROBIEREN: Wer Obst in der flüssigen Form bevorzugt und es hochprozentiger mag, der sollte nach Oberkirch. Dort allein gibt es über 900 Schnapsbrennereien und die Stadt gilt deshalb als "Brennerhauptstadt Europas". Beispielsweise zählt der eher erdige Schnaps aus der Topinambur-Knolle ebenfalls zu den typischen Spezialitäten der Region. Einmalig in Deutschland: das "Zibärtle", ein Destillat aus der Zibarte, einer wilden Pflaume mit feiner Mandelnote. picture-alliance / dpa - Fredrik von Erichsen
3. PICKNICKEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH: 2004 richteten Kehl und Straßburg die erste Ländergrenzen überschreitende Gartenschau aus. Dafür entstand die "Passerelle des deux Rives" und die Gartenanlage der zwei Ufer als Symbol für europäische Zusammenarbeit. Mitten über dem Rhein treffen sich die zwei Stege der Brücke zu einer Plattform, die zum Verweilen einlädt. Einmal im Monat findet mittwochs auf der Europabrücke ein deutsch-französisches Picknick statt, das "Rendevous CaféKuchen". Peter Heck
4. LANDESGARTENSCHAU IN LAHR BESUCHEN: Dieses Jahr kehrte die Landesgartenschau wieder zurück in die Ortenau. Seit dem 12. April und noch bis zum 14. Oktober 2018 können Besucher die verschiedenen Parkwelten bewundern und an diversen Veranstaltungen teilnehmen. Das Angebot reicht von Fitness- und Achtsamkeitskursen über Aufführungen im Marionettentheater bis hin zu verschiedenen Workshops rund um das Thema Kräuter. picture-alliance / dpa - Patrick Seeger
5. EINBLICK IN DAS LEBEN DER FLÖßER GEWINNEN: In Wolfach führt kein Weg an der Vergangenheit der Flößer vorbei, denn die "Wolfacher Kinzigflößer" sind auch Bestandteil des immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Erste urkundliche Erwähnungen des Handwerks im Kinzigtal gab es schon im Mittelalter. Ihre Geschichte wird im Flößerpark und auf einem Flößerpfad vermittelt und alle zwei Jahre findet das traditionelle Fest statt, bei dem 17 Männer mit einem nachgebauten Kinzigfloß durch die Stadt fahren. Jochen Sülberg
6. UNTER TAGE GEHEN: Ein weiterer geschichtsträchtiger Beruf in der Ortenau – der Bergbau. Die Silbergrube "Segen Gottes" in Haslach gehört zu einem der bedeutendsten Bergwerke des Schwarzwaldes. Besucher können (ab April) bis Oktober dreimal täglich auf einer Führung in drei Sohlen auf Erkundung gehen und unter anderem Kristalldrusen und Stalaktiten in den Stollen entdecken. picture-alliance / dpa - F. Hecker
7. AUF EINEN DER ZAHLREICHEN AUSSICHTSTÜRME STEIGEN: Wandern und wunderschöne Natur genießen kann man natürlich auch in der Region am Oberrhein. Wer einen Blick auf die verschiedenen Täler der Ortenau werfen möchte, sollte am besten auf einen der zahlreichen Aussichtstürme steigen. Ob der Buchkopfturm bei Oppenau, der Urenkopfturm bei Haslach oder der Geigerskopfturm bei Oberkirch – der Aufstieg lohnt sich bei allen. Thomas Miltner
8. TYPISCHE SCHWARZWÄLDER EINDACHHÖFE ERKUNDEN: Wer sich für Architektur interessiert, für den lohnt sich ein Besuch im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach. Die typischen Schwarzwälder Eindachhöfe wurden früher so gebaut, dass sie der Hanglage, den großen Schneemengen und den Windbelastungen des Schwarzwalds trotzen konnten. Im Museum kann man durch die Bauernhöfe mit ihrer traditionellen Einrichtung schlendern, aber auch die historische Mühle, das Sägewerk oder die Schmiede besichtigen. Pressestelle Schwarzwald Tourismus GmbH / Erich Spiegelhalter
9. SOMMERRODELN GEHEN: Wem nicht nach Geschichte zumute ist, sondern sich lieber ein bisschen Wind um die Nase wehen lassen möchte, der kann in Gutach stattdessen mit der Sommerrodelbahn fahren. Gut einen Kilometer ist die abwechslungsreiche Strecke den Berg hinab lang. Für Leute, denen eine Attraktion nicht reicht und die auf der Suche nach noch mehr Abenteuern sind, werden im bekanntesten Freizeitpark in der Ortenau, dem Europa-Park, sicher fündig. picture-alliance / dpa - Patrick Seeger
10. GLASKÜNSTLER ÜBER DIE SCHULTER SCHAUEN: Ein weiterer traditionsreicher Beruf ist in der Ortenau vorzufinden: Die Kunst des Glasmachens und -schleifens. Die Dorotheenhütte in Wolfach ist die letzte aktive Mundblashütte des Schwarzwalds. Dort kann man Glaskünstler bei ihrer Arbeit beobachten, das Glasmuseum besuchen und, wenn man möchte, sich auch selbst im Glasblasen einer Vase versuchen. picture-alliance / dpa - Ralf Freyer
11. EINE ETAPPE DES ORTENAUER WEINPFADES WANDERN: Der Ortenauer Weinpfad verläuft auf gut 100 Kilometern parallel zur Badischen Weinstraße durch die Ortenau. Markiert wird der Weg von Gernsbach bis nach Diersburg durch eine rote Raute mit blauen Trauben und führt unter anderem entlang verschiedener Burgen und Schlösser wie etwa der Schauenburg oberhalb des Ortes Oberkirch. picture alliance / robertharding - Markus Lange
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