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Wenn es draußen kalt wird, benötigen Zimmerpflanzen besondere Pflege. Mit diesen einfachen Tipps, bleibt ihr Wohnzimmer auch im Winter grün.

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Sendezeit
18:45 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Blätter für mehr Licht abstauben

In den Wintermonaten müssen die Pflanzen das wenige Sonnenlicht gut nutzen können. Daher sollten Vorhänge tagsüber weit aufgerissen werden. Saubere Fensterscheiben helfen ebenfalls bei der Durchleuchtung der Räume. Vor allem muss man darauf achten, dass sich nicht zu viel Staub auf den Blättern der Pflanze absetzt. Die Schmutzschicht stört bei der Photosynthese und sollte daher regelmäßig abgeputzt werden.

Nicht zu viel gießen

Aufgeheizte Raumluft sorgt nicht unbedingt dafür, dass Zimmerpflanzen mehr Wasser im Topf brauchen. Tatsächlich sollte man im Winter davon absehen, zu oft zu gießen. Die Faustregel sagt: Einmal pro Woche reicht, auch wenn die Erde trocken aussieht. Bei Staunässe fängt der Boden schnell an, Schimmel anzusetzen und die Pflanze wird faulig. Außerdem sollten Sie im Winter weniger Düngermittel verwenden.

Für eine bessere Luftfeuchtigkeit sorgen

Braune Spitzen an den Blättern können Sie verhindern, wenn Sie die Luftfeuchtigkeit rund um die Pflanze erhöhen. Dafür kann ein Luftfeuchter sorgen oder Sie bewässern die Blätter regelmäßig in der Woche mit der Sprühflasche. Die kleinen Wassertropfen ziehen fix ins Blattinnere ein und sorgen für ein strahlenderes Grün.

Empfindliche Pflanzen von der Fensterbank wegstellen

Kalte Scheiben, Zugluft und die Heizung unter dem Fensterbrett können der Lieblingspflanze schaden. Am wohlsten fühlen sich die meisten in gut beleuchtete Ecken im Zimmer einrichten, wo sie ihre Winterruhe haben.

Trockene Luft und hohe Temperaturen begünstigen Schädlinge

Trockene Luft und die relativ hohen Zimmertemperaturen sorgen dafür, dass sich Schädlinge besser vermehren können. Die verbreitetsten Arten sind Schild-,Woll- und Schmierläuse, Spinnmilben und Trauermücken.
Gegen Spinnmilben wirken sehr einfache Hausmittel. Befallene Blätter erkennen Sie an silbrig gesprenkelten Stellen und vertrockneten Blättern. Diese Pflanze muss zunächst isoliert werden. Dann sollten Sie die Blätter abduschen und mehrtägig eine durchsichtige Plastiktüte über den ganzen Topf stülpen.

Sieben pflegeleichte Zimmerpflanzen

Mehr Grün gegen das Grau 7 pflegeleichte Zimmerpflanzen für den Winter

Gummibaum (Foto: Getty Images, Thinkstock -)
Gummibaum (Ficus elastica) - Langfristig brauchen Sie für diese Zimmerpflanzen-Klassiker eins: Platz. Der Gummibaum kann bis zu fünf Meter hochwachsen. Aber er ist ausgesprochen pflegeleicht, braucht kaum Wasser und liebt einen Platz am Fenster, wenn möglich aber mit ausreichendem Abstand zur nächsten Heizung. Die großen Blätter sind jedoch richtige Staubfänger. Hier müssen sie ab und zu mal mit einem feuchten Tuch oder Schwamm darüberwischen. Und alle zwei Wochen dürfen Sie den Gummibaum auch mit etwas Pflanzendünger verwöhnen. Thinkstock - Bild in Detailansicht öffnen
Der Kaktus (Cactaceae) - Hier haben Sie die Qual der Wahl: Rund 3.000 Kakteenarten gibt es auf der Welt. Suchen Sie für ihn am besten einen warmen Platz an einem sonnigen Fenster. Da Ihr Pflanzenkörper als Wasserspeicher dient, muss ein Kaktus kaum gegossen werden. Hier ist eher das Problem, dass der Pflanze zu viel Wasser gegeben wird. Wenn es Winter wird, freut sich der stachlige Zimmerverschönerer über ein kühles Plätzchen. Das dankt er Ihnen dann spätestens in der Zeit von Mai bis August mit wunderschönen Blüten. Foto: Colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen
Fensterblätter (Monstera) - Achtung, spätestens hier setzt die Retrowelle für Zimmerpflanzen ein. Da auch sie pflegeleicht ist, gehören sie zu den Favoriten bei der Wahl der passenden Zimmerpflanze. Die Monstera mag es warm und hell - am besten kommt dann das Licht von mehreren Seiten. Und gerade im Winter zeigt sich die Pflanze genügsam und braucht nur wenig Wasser. Sie ist kein Kandidat für Bewohner einer kleinen Einzimmer-Wohnung, denn die Monstera benötigt viel Platz. Beim Einpflanzen achten sie auch gleich auf einen großen Topf, denn sie kann bis zu drei Meter hoch wachsen und ihre Blätter werden bis zu 50 cm lang. Unsplash @yusufevli Bild in Detailansicht öffnen
Begonie (Begonia rex) - Was wir im Winter doch alle vermissen, sind die bunten Farben des Sommers. Hier kommt die Begonie ins Spiel, die uns das ganze Jahr mit satten Blühtenfarben verwöhnt. Wer seinen Blumentopf an ein Fenster ohne direkte Sonneneinstrahlung oder an einen halbschattigen Ort stellt und dann noch für ausreichende Bewässerung sorgt, hat gute Aussichten mit einem Farbfeuerwerk belohnt zu werden. Doch bevor sie Ihre Wohnung "begonifizieren", fragen sie bei Ihrem Blumenhändler nach, ob es sich um eine giftige Sorte handelt. Dazu gehören "Begonia gracilis" und "Begonia rex", die besonders für Haustiere und Kleinkinder gefährlich werden können. SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Elefantenohr (Glückstaler oder Ufopflanze) - Der Glückstaler ist vor allem eins: anspruchlos und robust. Auffällig sind die kreisrunden Blätter, die an Geldmünzen oder Ufos erinnern - daher auch die Namensgebung. Die Blüten hingegen sind eher unscheinbar und tauchen auch eher selten auf. Wichtig für das Wachstum sind eine gleichbleibende Raumtemperatur, die im Winter die 5-Grad-Grenze nicht unterschreiten sollte. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen

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