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Im April grünt und blüht es im Garten. Aber nicht alle Pflanzen haben den Winter gut überstanden. Landesschau-Gärtner Rainer Locher gibt Tipps, was Sie jetzt für ein gesundes Wachstum tun sollten.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Bunt ist es geworden. Jetzt zeigt sich der Frühling von seiner besten Seite, auch bei Ulrike Erharts in Schwäbisch Gmünd. Ihr englischer Garten ist eine Idylle zwischen Betonklötzen. Was in einem englischen Garten natürlich nicht fehlen darf, sind Rhododendren. Die Krautgewächse brauchen eigentlich nicht viel, damit es ihnen gut geht, aber manchmal wollen sie einfach nicht so richtig wachsen.

Was tun, wenn Rhododendren nicht blühen?

Wenn die Pflanzen Düngermangel haben oder der Standort, also Licht, Wasser, Wärme, nicht passen, dann können sie nicht gedeihen. Düngermangel erkennt man beispielsweise an den Aufhellungen zwischen den Blattrippen.

„Ich nehme da gerne den Vergleich: Wir brauchen auch mal einen Rostbraten und einen Salat und so geht es den Pflanzen auch. Die brauchen einfach Nährstoffe, Vitamine, sonst wird es nichts.“

Rainer Locher, Gärtner

Und jede Pflanze hat ihren speziellen Bedarf. Deshalb ist wichtig, den richtigen Dünger im Fachhandel zu kaufen.

Was tun gegen Pilze und Viren?

Ulrike Ehrhart beschäftigt aktuell noch ein anderes Problem. Efeu wächst in ihrem Garten überall, doch an manchen Stellen scheint er abzusterben.

„Wir haben hier einen Befall und das sieht mir nach Pilz oder Virus aus.“

Rainer Locher

Doch ohne zu wissen, was den Efeu schädigt, kann Rainer Locher nichts machen. Hier könnte das Pflanzenschutzamt in Stuttgart helfen. Dorthin kann man Pflanzen einschicken oder hinbringen und eine exakte Diagnose machen lassen.

Frühling ist Pflanzzeit für Kräuter

Salbei, Lavendel, Pfefferminze, Oregano, Rosmarin, Thymian und es gibt noch Unmengen mehr an Kräutern, die man jetzt pflanzen kann. Für das Einpflanzen in Töpfen eignet sich am besten Blumenerde, die schon mit Dünger versetzt ist. Damit sind die Kräuter die ersten vier Wochen lang versorgt. Wichtig ist auch, einen Gießrand einzudrücken. Dazu die Erde einen bis zwei Zentimeter runter drücken, so dass sie Abstand zur Topfkante hat. Das erleichtert das Gießen. Wenn die Erde bis oben aufgefüllt oder gar angehäuft ist, läuft das ganze Gießwasser wieder raus.

Kräuter lieben einen sonnigen Standort, optimalerweise in der Nähe der Küche. So sind sie beim Kochen schnell zur Hand.

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