Achtung Vergiftungsgefahr: Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger

In Baden-Württemberg ist die Pilzsaison in vollem Gange. Doch manche Speisepilze haben giftige Doppelgänger, die Sie mit diesen Tipps leichter erkennen können.

Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger

Erste Symptome einer Pilzvergiftung

Bei einer Pilzvergiftung leiden die Betroffenen beispielsweise unter Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Herz-Kreislauf-Schwäche. Diese Symptome können schon nach wenigen Minuten auftreten. Manche Pilzgifte breiten sich aber auch unbemerkt im Körper aus und sorgen erst nach einigen Tagen für Vergiftungserscheinungen. Diese sind meist lebensgefährlich und können zu chronischen Nieren- und Leberschäden führen.

Sofort handeln!

Sollten Sie sich nach einer Pilzmahlzeit schlecht fühlen, rufen Sie sofort einen Notarzt (112) oder wenden Sie sich an die Giftnotrufzentrale Baden-Württemberg:

Giftnotruf: 0761 19240

Auf keinen Fall sollten Sie mit eigenen Medikamenten oder Hausmitteln experimentieren, da dies die Vergiftung verschlimmern kann. Bewahren Sie Reste von den Pilzen und gegebenenfalls des Erbrochen auf und notieren Sie die Zeitspanne zwischen der Mahlzeit und den ersten Symptomen, um die Art der Vergiftung leichter bestimmen zu können.

Tipps für Pilzesammler

  • Nehmen Sie nur Pilze mit, die Sie sicher kennen.
  • Verwenden Sie einen Korb, um die Pilze zu transportieren.
  • Lassen Sie alte, madige und zu kleine Pilze stehen.
  • Essen Sie keine rohen Pilze.
Pilzkorb im Wald (Foto: Imago, Metodi Popow)
Imago Metodi Popow
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