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Seit Kurzem gibt es eine neue Notruftechnik: Wenn man mit dem Smartphone die 112 anruft, wird automatisch der eigene Standort an die Rettungsleitstelle gesendet. Und das Handy kann noch mehr!

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Wählt jemand den Notruf, werden alle verfügbaren Standortdienste am Smartphone aktiviert – auch wenn diese zuvor ausgeschaltet waren. Über die GPS-Funktion erhält das Smartphone seine aktuellen Koordinaten. Zusätzlich sucht das Handy nach WLAN-Netzen und Mobilfunkmasten in der Umgebung. Das passiert, während die zuständige Leitstelle und der Anrufer miteinander telefonieren. Dann wird der Standort des Anrufers an die Leitstelle übermittelt.

Bereitgestellt wird die Technik von den Freiburger und Berliner Rettungsleitstellen. Die Standortdaten gehen dann direkt an die Rettungssanitäter. Ihr Navigationsgerät führt die Helfer zum Unfallort. So sparen sie wichtige Zeit, weil sie den Weg genau kennen.

So setzen Sie heimlich einen Notruf ab

Bei Android-Smartophones kann man eine SOS-Nachricht an Notfallkontakte schicken, indem man dreimal kurz nacheinander auf den Power-Button drückt. Dann nimmt das Handy automatisch ein Foto mit der Front- und Rückkamera auf und schickt es gemeinsam mit der Botschaft "Brauche Hilfe" und den Standortdaten an vorher festgelegte Kontakte. Wichtig ist, dass diese SOS-Funktion aktiviert ist.

Notruf auf dem Handy (Foto: SWR)

Bei iPhones 7 oder älter wird die Notruf-Funktion aktiviert, indem man fünfmal die Sperrtaste drückt. Ab iPhone 8 muss man die Sperrtaste und eine der Lautstärketasten gleichzeitig drücken. Es erscheint dann der Schieberegler "Notruf SOS", den man nach rechts schieben muss. Eine Sicherheitsmaßnahme, damit nicht versehentlich der Notruf abgesetzt wird. Wenn man nicht auf das Smartphone schauen kann, hält man die Tasten lange gedrückt.

Auf dem Display erscheint jetzt ein Countdown, den man im Notfall einfach ignoriert und damit den Rettungsdienst alarmiert. Danach informiert das Handy zudem noch die Notfallkontakte. Freunde oder Verwandte, die man vorher ausgewählt hat, erhalten eine Nachricht und den Standort des Anrufers.

Wie sicher sind die Daten?

Die bisherigen Funktionen, also die Benachrichtigung von Notfallkontakten, laufen nicht nur über deutsche Server. Die Betreiber äußern sich nicht dazu, wo die Daten gespeichert werden. Wenn die Smartphones dagegen bei der neuen Technik den Standort an die Feuerwehr senden, bleiben die Daten in Deutschland. Und werden nach einer Stunde gelöscht. Die Rettung wird einfacher, ohne dass Nutzer etwas dafür tun müssen. Das kann dafür sorgen, dass die Sanitäter ein paar entscheidende Minuten früher da sind.

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