Frau setzt Fahrradhelm auf (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Christin Klose)

Sicherheit beim Fahrradfahren 6 Dinge, die Sie beim Kauf eines Fahrradhelms beachten sollten

Auch wenn es in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben ist: Einen Fahrradhelm zu tragen macht das Radfahren sicherer. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

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Sendezeit
18:45 Uhr
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SWR Fernsehen BW
  1. PASSFORM: Probieren Sie den Fahrradhelm unbedingt an. Stirn, Schläfe und Hinterkopf müssen ausreichend geschützt sein. Der Helm sollte bequem auf dem Kopf sitzen, er darf weder einengen noch zu locker sein. Manche Helme lassen sich individuell auf die Kopfform einstellen. Am besten mit dem Kopf wackeln und darauf achten, dass der Helm möglichst genau auf dem Kopf sitzen bleibt und nicht verruscht. Der Kinngurt sollte beim Testen geschlossen sein.
  2. BEDIENUNG: Ein Fahrradhelm muss sich leicht einstellen lassen, am besten lässt man sich vom Verkäufer erklären, wie. Und auch die Riemchen sollten sich unkompliziert bedienen lassen.
  3. GEWICHT: Achten Sie auf ein möglichst geringes Eigengewicht des Helms. Je leichter, desto angenehmer zu tragen. Mehr als 300 Gramm sollten es nicht sein. Ist der Helm zu schwer, belastet das die Nackenmuskulatur. Kopfschmerzen können die Folge sein.
  4. BELÜFTUNG: Ausreichend große Belüftungslöcher sorgen dafür, dass sich die Hitze unter dem Helm nicht staut und man nicht zu sehr schwitzt. Zehn bis 15 Belüftungslöcher sollten es schon sein, wenn man den Helm auch im Sommer benutzt.
  5. SIEGEL: Für Fahrradhelme gibt es verschiedene Sicherheitszertifikate. Jeder in Europa angebotene Helm muss der EN-Norm 1078 entsprechen. Auch ein TÜV- sowie das CE-Siegel sollten vorhanden sein. Viele Helme haben auch das GS-Zeichen, das allerdings nicht vorgeschrieben ist. Es steht für "geprüfte Sicherheit" und sagt aus, dass der Hersteller den Helm bei einer anerkannten Prüfstelle hat untersuchen lassen.
  6. AUSTAUSCHEN NICHT VERGESSEN: Nach einem Sturz sollten Sie den Helm unbedingt austauschen. Selbst wenn man äußerlich keine Schäden erkennt, können Haarrisse im Innern die Struktur beschädigen und die Schutzwirkung einschränken. Kaufen Sie deshalb auch nie einen gebrauchten Helm.
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