Verschiedene Pilze mit einem Pilzmesser (Foto: picture alliance / blickwinkel -)

Vorsicht mit Wasser! Pilze richtig putzen

Wie säubert man Pfifferlinge richtig? Kann man Champignons roh essen? Und muss man bei Steinpilzen den Schwamm entfernen? Hier erfahren Sie, wie man Pilze richtig putzt.

Pfifferlinge und Zuchtpilze putzen

Pfifferlinge und Zuchtpilze wie Champignons, Austernpilze oder Seitlinge sind von sich aus schon sehr sauber. Hier reicht es, Erdkrümel mit einem weichen Pinsel zu entfernen. Waschen mit Wasser können Sie sich hier sparen. Champignons können Sie auch roh essen, am besten dünn gehobelt, beispielsweise im Salat. In großen Mengen können rohe Pilze aber schwer verdaulich sein und Magenschmerzen verursachen.

Waldpilze putzen

Erde, Laub und kleine Tiere - Waldpilze sind schon deutlich aufwändiger zu putzen. Schneiden Sie den groben Dreck am Stilansatz am besten gleich im Wald ab. Laub, Nadeln und Erde können Sie zu Hause mit einem weichen Pinsel abstreichen. Gut geeignet sind Backpinsel, Sie können aber auch eine weiche Baby-Haarbürste mit Naturborsten nehmen. Drücken Sie nicht zu fest auf, sonst verletzen Sie die Pilze. Maronen-Röhrlinge und Steinpilze mit glatten Kappen kann man auch mit einem feuchten Küchentuch abwischen. Bei älteren Röhrenpilzen den Schwamm in der Kappe entfernen, bei jungen Pilzen kann er mitgegessen werden.

Nicht zu viel Wasser

Es stimmt: Pilze soll man nicht im Wasserbad waschen. Sobald sie im Wasser liegen, saugen sie sich voll, werden matschig und verlieren ihren Geschmack. Sehr stark verschmutze Pilze können sie unter fließendem Wasser abbrausen oder abpinseln. Legen Sie sie dann in ein Sieb, damit sie abtropfen können. Bei Morcheln setzt sich oft Dreck in die Falten des Pilzhutes. Den müssen Sie mit Wasser reinigen. Legen Sie die Morcheln danach auf ein Küchentuch zum Trocknen.

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