So senken Sie Ihre Stromkosten

Strom ist so teuer wie noch nie. Grund genug, (erneut) zu überprüfen, an welchen Stellen noch gespart werden kann. Energieberater helfen, die Stromrechnung zu senken.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Rund 30 Cent kostet eine Kilowattstunde Strom im Moment durchschnittlich. Im Jahr 2000 waren es noch 14 Cent. Mit „Licht ausschalten, wenn man geht“ ist es beim Stromsparen also nicht mehr getan. Welche Tricks es noch gibt, wissen die Energieberater der Verbraucherzentralen.

Die wichtigsten Ratschläge auf einen Blick:

1. LED statt alter Energiesparlampen

Wer vor ein paar Jahren Energiesparlampen gekauft hat, ist schon nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die Leuchten wurden mittlerweile von LED-Lampen abgehängt, die länger halten und noch weniger Strom verbrauchen. Wer noch alte Glühbirnen oder Halogenlampen in Gebrauch hat, sollte diese ohnehin schleunigst austauschen.

Hausfrau wechselt die normale Gluehbirne gegen eine Energiesparlampe aus (Foto: Imago, blickwinkel)
Gerade erst die Glühbirne durch eine Energiesparlampe ersetzt? Am besten trotzdem wieder tauschen: LED-Birnen sind deutlich sparsamer. Imago blickwinkel

2. Kühlschrank richtig einstellen

Der Kühlschrank frisst viel Strom – umso mehr, je niedriger die Temperatur eingestellt ist. Sieben oder acht Grad Celsius reichen aus, um Lebensmittel frisch zu halten. Außerdem wichtig: regelmäßig abtauen.

3. Ausschalten statt Stand-By

Wenn Radio, Fernseher oder Stereoanlage nicht ausgesteckt werden, laufen sie den ganzen Tag und die ganze Nacht über im Stand-By-Modus. Das bedeutet, sie verbrauchen Strom, obwohl man sie überhaupt nicht nutzt. Also: lieber ausstecken. Abhilfe schaffen Steckdosenleisten mit Schalter, mit denen man mehrere Geräte auf einmal ausmachen kann – zum Beispiel vor dem Zubettgehen.

Mehrfachstecker mit Schalter (Foto: Imago, Eibner)
Wer seiner Unterhaltungselektronik konsequent den Strom abstellt, kann viel Geld sparen. Imago Eibner

4. Wäsche nicht so heiß waschen

Was beim Kühlschrank die niedere Temperatur ist, ist bei der Waschmaschine die Hitze. Hier lautet die Devise: je heißer, desto energieaufwändiger. Buntwäsche lieber bei 30 statt 40 Grad waschen, Weißwäsche höchstens bei 60 Grad. Das spart übrigens nicht nur Strom, sondern schont auch die Wäsche.

5. Zum Trocknen in die Sonne

Ein echter Stromfresser ist der Wäschetrockner. Wer die Möglichkeit hat, sollte seine Wäsche zum Trocknen aufhängen. Bei leichtem Wind werden auch Handtücher nicht kratzig.

6. Energieberatung der Verbraucherzentrale

Wer noch mehr Einsparpotenziale in seinem Zuhause entdecken will, sollte sich an die Verbraucherzentrale wenden. Die Energieberater kommen vorbei, schauen sich die Gegebenheiten vor Ort an und können sogar den Stromverbrauch einzelner Geräte ermitteln – kostenfrei.

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