Staudenbeet So blüht es bis in den Herbst hinein

Staudenbeet So blüht es bis in den Herbst hinein

Akelei (Foto: SWR, Katja Hemmer)
AKELEI: Ob ein- oder zweifarbig, in weiß, gelb, rot, violett oder blau - ihrer Farbenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Die Akelei blüht im Mai und Juni, gedeiht am besten im Halbschatten und benötigt durchlässigen Boden. Akeleien überleben nur drei bis vier Jahre. Wer die Blütenstängel aber bis zur Samenreife stehen lässt, kann sich im nächsten Jahr über neue, selbst ausgesäte Pflanzen freuen. Aber Vorsicht, die Pflanze "bevölkert" so auch gerne den ganzen Garten. Katja Hemmer
PFINGSTROSEN: Geduld ist gefagt: Pfingstrosen entwickeln ihre Schönheit erst im Laufe der Jahre. Und das auch nur, wenn man sie so tief einpflanzt, dass die Augen (Knospen) rund drei Zentimeter hoch mit Erde abgedeckt werden können. Werden sie zu tief gepflanzt, blühen sie nicht. Pfingstrosen bevorzugen einen sonnigen Standort und lehmhaltigen, schweren Boden. Lassen Sie sie dort ungestört wachsen, zeigen sie Jahr für Jahr ihre weiße, rosarote oder rote Pracht. Katja Hemmer
ZIERSALBEI sorgt von Mai bis in den Sommer hinein für lila Farbtupfer im Staudenbeet. Wird er - noch bevor die Blüten im August verblüht sind - dicht über dem Boden beschnitten, zeigt sich die buschige Blütenpracht auch im Frühherbst noch einmal. Die Pflanze wird etwa 40 Zentimeter hoch und fühlt sich an sonnigen und trockenen Standorten besonders wohl. Bienen und Schmetterlinge lieben diese Pflanze. Katja Hemmer
MÄDCHENAUGE: Die aus Nordamerika stammende Staude blüht ab Juli und ist ein attraktiver Blickfang für Rabatte und Gehölzränder. Das Mädchenauge ist ein unermüdlicher Dauerblüher mit geringen Pflegeansprüchen. Sie mag es allerdings nicht allzu feucht. Das Mädchenauge wird je nach Sorte zwischen 20 und 80 Zentimeter groß. Noch vor dem ersten Frost können Sie die Pflanze fünf Zentimeter über dem Boden zurückschneiden. Katja Hemmer
SONNENHUT: Wer von knallig gelben Hinguckern nicht genug bekommt, kann sich Verstärkung ins Staudenbeet holen. Der buschige, schnell wachsende Sonnenhut wird bis zu 1,20 Meter hoch und blüht von Juli bis in den Oktober hinein. Katja Hemmer
FRAUENMANTEL eignet sich hervorragend als Blattschmuckstaude. Die Pflanze mag sowohl schattige als auch sonnige Standorte und einen feuchten, nährstoffreichen und lehmigen Boden. Sie blüht von Juni bis Juli. Nach der Blüte sollte sie komplett zurückgeschnitten werden, damit sie nicht zu sehr aussamt. Thinkstock
KUGELDISTEL: Die bis zu vier Zentimeter großen zart-lila Blütenköpfe der Kugeldistel sind aus dem sommerlichen Staudenbeet nicht wegzudenken. Die anspruchslose Pflanze mag sonnige und trockene Standorte und gedeiht auch in steinigen, mageren Böden gut. Durch Selbstaussaat kann sie sich im Garten verbreiten, allerdings ohne zu einem unangenehmen Unkraut zu werden, wie manch andere Distelart. Dorothée Panse
SONNENBRAUT: Ab August zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite. Wie der Name es erahnen lässt, benötigt die Sonnenbraut einen vollsonnigen Standort. Außerdem einen nährstoffreichen Boden und reichlich Wasser. Hoch wachsende Sorten sollten Sie zusammenbinden, damit sie nicht umknicken. Im Spätherbst verträgt die Staude einen kräftigen Rückschnitt und im Frühjahr eine Kompostgabe - dann steht einer erneuten Blütenpracht nichts im Wege. Katja Hemmer
Bis zum ersten Frost blühen die zarten HERBSTANEMONEN. Die Staudenpflanze liebt einen durchlässigen, nicht zu trockenen Boden sowie einen halbschattigen Standort. Trockenheit und Staunässe verträgt sie nicht so gut. Natürliches Düngen mit reifem Kompost und Hornmehl wird mit gesundem Wachstum belohnt. Je nach Sorte blüht die Herbstanemone ab Juli. Katja Hemmer
HERBSTASTERN gibt es in einer Vielzahl von Farben und Formen, von der kleinen, kompakten Staude bis hin zu den 1,50 Meter hohen Prachtstauden. Sie alle brauchen einen nährstoffreichen Boden und pralle Sonne. Glattblättrige Astern verlieren an den Stielansätzen oft die Blätter. Diese unschöne Erscheinung ist keine Krankheit, sondern ein Merkmal dieser Art. Setzen Sie die Herbstastern deshalb immer in die Beetmitte und verstecken Sie die "nackten Beine" hinter kleinen Stauden.

Ein blühender Garten (fast) das ganze Jahr über, davon träumen viele Gartenbesitzer. Wer auf die richtigen Stauden setzt, sollte das hinkriegen. Wir verraten Ihnen, was Sie jetzt am besten pflanzen sollten.

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