Vorbereitung auf Kfz-Hauptuntersuchung Tipps für den TÜV-Test

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Im Schnitt müssen jeden Tag fast 10.000 Baden-Württemberger mit ihrem Pkw zur Hauptuntersuchung. 20 Prozent davon fallen durch, so auch in Ehingen. Einige Tipps zur Vorbereitung.

1951, als der Verkehr in Deutschland rasant zunahm und es immer mehr Unfälle gab, führte der Gesetzgeber die regelmäßige Hauptuntersuchung für Kraftfahrzeuge ein. So sollte sichergestellt werden, dass kein verkehrsuntaugliches oder nicht vorschriftgemäßes Fahrzeug am Straßenverkehr teilnimmt.

Heute müssen Neuwagen zum ersten Mal nach drei Jahren zur Hauptuntersuchung, danach alle zwei Jahre. Seit 1985 gehört die Abgasuntersuchung dazu und seit 1989 nehmen neben dem TÜV auch andere Organisationen wie die DEKRA, GTÜ oder KÜS die Prüfung ab.

Wie kann man sein Fahrzeug vorbereiten?

  • Sie müssen den Fahrzeugschein, Warnwesten, Verbandskasten und Warndreieck mitbringen.
  • Prüfen Sie im Vorfeld die Beleuchtungsanlage und die Hupe. Zu zweit geht das besser.
  • Checken Sie die Profiltiefe der Bereifung.
  • Überprüfen Sie im Cockpit die Instrumente.
  • Scheibenwischer und Scheibenwischwasserstand kontrollieren.

Die Kosten für die Hauptuntersuchung betragen rund 110 Euro, die Nachuntersuchung kostet zirka 15 Euro. Die Durchfallquote liegt bei rund 20 Prozent. Am häufigsten sind Mängel an den Bremsen und Lichtern.

TÜV-Plakette (Foto: SWR)
Diese Plakette gilt bis August 2021 - der Monat, der oben steht, entscheidet.

Was passiert, wenn ich zu spät dran bin?

Bis zu zwei Monate darf man überziehen, ohne dass etwas passiert. Generell gilt die Prüfung für zwei Jahre. Das bedeutet, wer im August zur HU geht, erhält eine Plakette wieder bis August, auch wenn er zu spät dran war. Erwischt einen die Polizei mit abgelaufener Plakette, muss man ab dem dritten Monat zahlen. Bei einem Unfall kann einen die Versicherung belangen.

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