Schuh in Pfütze (Foto: Imago, Gottfried Czepluch)

Schuhe imprägnieren: Mit diesen 3 Regeln bekommt niemand nasse Füße

Starker Regen, Matsch und Dreck: Jetzt im Herbst werden unsere Schuhe ganz schön beansprucht. Damit Sie keine nassen Füße bekommen und die Schuhe noch lange leben, helfen Imprägnierungen.

1. Der richtige Zeitpunkt: Wann man imprägnieren sollte

Imprägnieren Sie alle Schuhe, die Sie draußen anziehen – am besten schon vor dem ersten Tragen! Bei regelmäßigem Gebrauch der Schuhe sollten die alle ein bis zwei Monate nachimprägniert werden.

2. Die richtige Imprägnierung für Leder, Rauleder und Synthetikmaterial

Imprägniersprays eignen sich am besten für Rauleder, Schuhe mit Membran oder Synthetikmaterial. Schuhwachs verwendet man normalerweise für Glattlederschuhe, da es sowohl vor Nässe schützt als auch das Leder pflegt.

Von Hausmitteln wie Haarspray, Melkfett oder Kerzenwachs sollten Sie lieber die Finger lassen. Die können dem Schuh eher schaden als tatsächlich vor Nässe und Schmutz zu schützen.

3. Die richtige Technik: So wirken Imprägnierungen am besten

Reinigen Sie den Schuh und sprühen Sie ihn dann mit einem Abstand von circa 30 Zentimetern gleichmäßig ein. Dabei gilt: Weniger ist mehr! Sprühen Sie daher lieber mehrere dünne Schichten als eine dicke.

Auch bei der Verwendung von Schuhwachs sollte der Schuh gereinigt sein, bevor Sie mit einem Tuch und leichtem Druck das Wachs auf das Obermaterial auftragen. Sie können die Wachsbehandlung übrigens noch mit einem Imprägnierspray ergänzen, um beispielsweise Wanderstiefel komplett zu versiegeln.

Achtung! Manche Versiegelungen wirken erst nach einigen Stunden voll. Imprägnieren Sie also lieber einen Tag, bevor Sie die Schuhe brauchen.

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