Eine junge Frau liegt auf einem Baumstamm im Wald (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Bildagentur-online/Tetra-Images)

Schönbuch, Adelegg & Co. Diese Wälder müssen Sie besucht haben

Was gibt es Schöneres, als an einem heißen Sommertag durch einen kühlen Wald zu spazieren. Wir stellen Ihnen sechs besondere Wälder in Baden-Württemberg vor, die Sie besuchen sollten

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Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Der Schönbuch

Der Schönbuch ist eingebettet zwischen Bächen, Tälern und Wiesen. Er ist der älteste Naturpark des Landes, 156 Quadratkilometer groß und bietet Lebensraum für seltene Sprecht- und Fledermausarten. Fünf Millionen Besucher pro Jahr kommen in den Schönbuch.

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Die Adelegg

Die Adelegg ist ein Wald im äußersten Südosten Baden-Württembergs. Erliegt im württembergischen Teil des Allgäus, ein kleines Stück ragt sogar über die Grenze nach Bayern.

Hier wartet das reine Abenteuer auf Wanderer. Ein Stück ungezähmte Natur, wild, einsam, überraschend. Die Adelegg ist 112 Quadratkilometer groß.

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Der "Schwarze Grat" ist der bekannteste Berg der Adelegg mit 1.118  Metern - und er ist der höchste Berg Württembergs. Ein ausgeschilderter Erlebnisweg führt auf den Gipfel, von wo aus man einen grandiosen Panoramablick auf die Alpen und die Nagelfluhkette hat. Es gibt zwei unterschiedlich lange Rundwege: 6,8 Kilometer, für die man rund 2,5 Stunden braucht, und 10,8 Kilometer, die rund vier Stunden in Anspruch nehmen.

Der Weinheimer Exotenwald

Mehr als 125 unterschiedliche Baumarten sind heute im Exotenwald vertreten. Der Weinheimer Exotenwald ist 140 Jahre alt und 60 Hektar groß. Sein Begründer, der Adlige Christian Freiherr von Berckheim, holte Bäume aus Nord- und Süd-Amerika, Afrika und Asien nach Weinheim. Zum Beispiel die über 50 Meter hohen Mammutbäume aus Nordamerika, die Himalaya Zedern aus Nepal, japanische Magnolien oder mexikanische Fichten.

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 Hotzenwald

Die Landschaft des Hotzenwaldes im Südschwarzwald wurde während der Eiszeit geformt. Es gibt eine Fülle seltener Tier- und Pflanzenarten. Und der Hotzenwald zeichnet sich durch große landschaftliche Vielfalt aus. Es gibt viele Moore. Wie zum Beispiel das Horbacher Moor. 1939 wurde es unter Naturschutz gestellt.

Die alten Entwässerungs-Kanäle dienten früher dazu, das Moor trockenzulegen, umTorf abzustechen. Inzwischen wurden Holzsperren angebracht. Sie halten das Wasser zurück im Moor. Ein seltenes Biotop lebt wieder.

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Der Nordschwarzwald

In der Nähe von Baiersbronn rund um den "Wilden See" liegt ein so genannter Bannwald. Hier greift der Mensch nicht mehr in die Natur ein. Bäume fallen um, bleiben einfach liegen, verrotten. Oder werden uralt.

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Der Bannwald um den "Wilden See" mit seinen 150 Hektar gilt als ältestes Naturwaldreservat des Landes. Er ist Rückzugsgebiet seltener Tier- und Pflanzenarten. Hier erforschen Wissenschaftler die natürlichen Abläufe des Waldes. Und die Natur revanchiert sich dafür, dass sie in Ruhe gelassen wird: Der Auerhahn, vom Aussterben bedroht, hat sich hier wieder angesiedelt.

Der Stuttgarter Stadtwald

Der Stadtwald bietet Lebensraum für viele Tierarten wie Rotwild, Füchse, Igel und vor allem einer Vielzahl von Vogelarten. Er ist ein Ort, an den viele kommen, um nachzudenken und zu meditieren. Erstaunliche 25 Prozent Stuttgarts sind bewaldet. Rarität in einer Groß-Stadt: der überwiegende Anteil sind Laubwälder. Und: Es gibt wunderbare Naturschutzgebiete, Biotope und Schonwälder.

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