Mit diesen Pflanzen ist Ihr Garten auch im Winter schön

Mit diesen Pflanzen ist Ihr Garten auch im Winter schön

Stechpalme (Foto: SWR, Katja Hemmer)
Die Stechpalme (Ilex aquifolium) mit ihren immergrünen Blättern und den roten Beeren schmückt den Garten bis zum Frühjahr. Der Strauch kann bis zu sechs Metern hoch und hundert Jahre alt werden. Bevorzugt wächst die Stechpalme auf nährstoffreichen, kalkarmen und lockeren Lehmböden. Vorsicht: Die ganze Pflanze ist giftig. Katja Hemmer
Die Japanische Schönfrucht (Callicarpa japonica) hat ungewöhnliche metallisch-lila glänzenden Beeren, die bis weit in den Winter am Zweig haften können. Der Strauch bevorzugt humosen, durchlässigen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Imago imago stock&people
Auch die Eibe (Taxus baccata) sorgt mit ihren roten Beeren für Farbe im Garten. Sie mag schattige Standorte, kommt aber auch mit Sonne zurecht. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Im Frühjahr und Herbst verträgt sie einen kräftigen Rückschnitt. Im Winter sollte man nicht vergessen, sie an frostfreien Tagen hin und wieder zu gießen. Imago imago images/Ardea
Für Wohlgeruch sorgen die rosafarbenen Blüten des Duftschneeballs (Virburnum x bodnantense). Vom Frost lassen sie sich nicht irritieren. Das Gehölz ist ausgesprochen pflegeleicht. Alles, was die Pflanze braucht, sind ein halbschattiger Standort, leicht saurer Boden und Wasser. Dorothée Panse
Ebenfalls für Staunen sorgt die Zaubernuss (Hamamelis). Das Besondere an ihr: Bei starkem Frost rollen sich die duftenden Blütenblätter ein, bei milder Witterung rollen sie sich wie von Zauberhand wieder aus. Der Strauch mag es sonnig und feucht. Deswegen bei Trockenheit unbedingt gießen. Dorothée Panse
Mit Blüten von Weiß bis Purpurrot kommt die Winterheide (Erica carnea) daher. Sie blüht ab Dezember und braucht nur wenig Nährstoffe. Der Zwergstrauch ist ein idealer Bodendecker, der seine volle Wirkung entfaltet, wenn viele davon in größeren zusammenhängenden Flächen gepflanzt werden. Imago imago stock&people
Ob Kamelien winterfest sind oder nicht, darüber streiten die Experten. Fest steht: Im Sommer braucht die Pflanze Wärme, im Winter Kälte, sonst blüht sie nicht. Soll die Kamelie draußen bleiben, sollte man beim Kauf darauf achten, dass sie frostunempfindlich ist. Es gilt: Je älter die Pflanze, desto robuster ist sie. Beim Kauf sollte sie mindestens vier Jahre alt sein. Wer dann noch einen windgeschützten Standort wählt, hat gute Chancen, dass die Pflanze den Winter unbeschadet übersteht. Katja Hemmer
Im winterlichen Garten sind aber auch blühende Stauden zu finden. Von Dezember bis Februar hat die Christrose (Helleborus niger) ihren großen Auftritt. Sie braucht nährstoffreichen Boden und einen windgeschützten, halbschattigen Standort. Einmal gut angewachsen, ist die Christrose sehr pflegeleicht. Nur Standortwechsel mag sie nicht. Vorsicht: Die Pflanze ist giftig, vor allem die Wurzeln. Imago imago images / imagebroker/Bahnmüller
Eine nahe Verwandte der Christrose ist die Schneerose (Helleborus) mit ihren rötlichen, rosaroten und zartgrünen Farbtönen. Bekannt ist sie auch unter dem Namen Lenzrose. Die "Rose des Winters" mag nährstoffreichen Boden und einen windgeschützten, halbschattigen Standort. Auch sie mag keine Standortwechsel. Im Frühjahr nach der Blütezeit sollte man die Pflanze zurückschneiden. Vorsicht! Die Pflanze ist giftig, vor allem die Wurzeln. Katja Hemmer
Bei aller Blütenpracht aber gilt: Den winterlichen Garten schmücken auch mit Raureif oder Schnee bedeckte Pflanzen. Wohl dem, der schon im Herbst manchmal die Arbeit einfach Arbeit sein ließ und nicht alle Stauden und Gräser zurückgeschnitten hat. Das sollte ja eigentlich auch für die unerfahrensten Hobbygärtner die leichteste Übung sein. Imago imago/allOver-MEV

Im Garten ist im Winter zurücklehnen und entspannen angesagt. Kluge Gärtner haben vorgesorgt, damit auch in der kalten Jahreszeit die ein oder andere Pflanzen die Stellung hält und für Farbe im Garten sorgt.

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