Oleander, Zitrus, Wandelröschen & Co. Wann darf welche Kübelpflanze ins Freie?

Oleander, Zitrus, Wandelröschen & Co. Wann darf welche Kübelpflanze ins Freie?

Oleander (Foto: SWR, Dorothée Panse)
OLEANDER: Damit die Pflanze gut in die Saison startet, braucht sie die richtige Pflege. Schneiden Sie alle trockenen Zweige heraus. Für einen buschigen Wuchs können Sie bei älteren Pflanzen ein Drittel der Haupttriebe komplett entfernen. Aber: Der Oleander blüht an den Triebspitzen des Vorjahres, daher diese nicht alle abschneiden. Der robuste Oleander darf schon jetzt an einen geschützten Ort ins Freie umziehen. Achten Sie aber darauf, dass die Töpfe in kalten Nächten nicht durchfrieren. Dorothée Panse
ZITRUSBÄUMCHEN: Wenn die Temperaturen im Frühling steigen, können Zwerg-Orangen, Kumquat, Zitronen & Co. wieder nach draußen umziehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis nach den Eisheiligen Mitte Mai. Fangen Sie mit einem schattigen. geschützten Platz an und gewöhnen Sie die Pflanzen langsam an die Sonne, sonst droht ein Sonnenbrand. blickwinkel/W. Layer
OLIVENBÄUMCHEN: Kühlere Temperaturen machen der Olive nichts aus, deswegen darf sie bereits im April auf die geschützte Terrasse. Frost sollten Sie allerdings meiden. Olivenbäumchen sind sehr pflegeleicht: Sie brauchen viel Sonne und regelmäßig Wasser. Gönnen Sie den Pflanzen im Frühjahr eine Portion Dünger (für Kübelpflanzen). Arco Images GmbH, Huetter C.
SCHMUCKLILIE: Äußerst elegant kommen die langstieligen Schmucklilien daher. An ihren bis zu einem Meter langen Stielen öffnen sich die kugelförmigen Blüten, die wiederum aus vielen Einzelblüten bestehen. Die Pflanze sollte so schnell wie möglich ins Freie. Am besten, sobald keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind. Setzen Sie die Schmucklilie aber nicht sofort der prallen Sonne aus, sonst droht Sonnenbrand. Bei frostigen Nächten sollte man sie wieder ins Haus holen oder warm einpacken. imageBROKER
HORTENSIE: Ab Mai blüht die Hortensie draußen im Kübel, der windgeschützt stehen sollte. Von zu viel Sonne bekommt sie braune Blätter. Sie bevorzugt kalkarme und saure Erde. Und sie braucht viel Wasser. Wenn das Gießwasser sehr kalkhaltig ist, sollten Sie einen Spritzer Essig mit hinein geben. Denn Kalk bleicht die Farben von Hortensien mit der Zeit aus. blickwinkel/fotototo
WANDELRÖSCHEN: Die Pflanzen sind echte Sensibelchen. Sie dürfen erst nach den Eisheiligen, also nach dem 15. Mai, ins Freie. Ansonsten sind Wandelröschen relativ pflegeleicht, blühen  - wie der Name schon sagt  - in wechselnden Tönen und Farbverläufen und duften angenehm. Regelmäßig gießen, die Erde sollte nie komplett austrocknen. Düngen sollte man sie von März bis September. Vorsicht: Die Pflanzen sind giftig. Andrea Warnecke
ENZIANSTRAUCH: Der auch als Kartoffelbäumchen bekannte Enzianstrauch liebt es sonnig und windgeschützt. Auch er sollte erst nach den Eisheiligen nach draußen. Er braucht sehr viel Wasser und ein bis zwei Düngergaben pro Woche. Damit die Krone kompakt bleibt, können Sie die dünnen Triebe auch während der Blütensaison regelmäßig stutzen. Sollten sich statt unzähliger Blüten eher große helle Blätter bilden, können Sie diese entfernen, das regt die Blütenbildung an. Dorothée Panse
PASSIONSBLUME: Ab Mitte Mai können auch die Passionsblumen ins Freie. Sie bevorzugt einen hellen und sonnigen Standort und sollte regelmäßig gegossen werden, am besten mit Regenwasser. Die Erde sollte stets feucht sein. An eine Rankhilfe gepflanzt eignet sich die Pflanze als Sichtschutz für Terrasse und Balkon.
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