Sonnenschirme beschatten einen Balkon (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / dpa Themendienst)

Klimaanlagen, Rollläden & Co. Tipps für ein kühles Zuhause

Klimaanlagen sind Energiefresser – besser sind Rollläden, Markisen, Dämmung und richtiges Lüften. Hier unsere Tipps, wie Sie Ihre Wohnung kühl halten.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Wer seine Wohnung oder sein Haus kühl halten will, muss an heißen Sommertagen vor allem die Sonne draußen halten. Wichtig ist es, die Fensterflächen zu beschatten, beispielsweise mit Markisen, Jalousien oder Rollläden. Tagsüber sollten die Fenster geschlossen bleiben. Duchgelüftet wird erst, wenn die Temperatur gesunken ist.

Die Kühle der Nacht nutzen

Durch eine intensive Nachtlüftung kann man viel erreichen, denn die meisten Wohngebäude sind massiv gebaut. Das heißt, sie haben eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Wenn man nachts die Wände und Decken auskühlt, sind sie in der Lage, tagsüber Wärme aufzunehmen.

Richtig bauen

Bei Neubauten kann eine Fußbodenheizung die Lösung sein. Werden die Heizungsschleifen auch in die Bodenplatte verlegt, kann man im Sommer so das Medium abkühlen, dass die Böden im ganzen Haus durchströmt. Gute Dämmung und hochwertige Fenster sollten selbstverständlich sein.

Außenteil eine Split-Klimaanlage an einer Hauswand (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/APA/picturedesk.com)
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Experten raten von Klimaanlagen ab

Der Einsatz einer Klimaanlage ist nur in einer schlecht gedämmten Dachwohnung sinnvoll, wenn man unter der Hitze wirklich leidet. Hier kann eine Monoblock-Klimaanlage an ein paar Tagen im Jahr durchaus sinnvoll sein. Wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg kühlen will, sind Splitanlagen geeigneter. Diese müssen aber vom Vermieter genehmigt werden.

Der Stromverbrauch ist bei Klimaanlagen generell sehr hoch. Bei einem Monoblock können leicht 40 Euro im Monat anfallen. Hätte jeder Deutsche so ein Gerät, müssten wir neue Kraftwerke bauen.

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