Immunsystem stärken Warum Sauna gut für die Abwehrkräfte ist

Sauna tut gut, entspannt die Muskeln und wer regelmäßig geht, beugt Erkältungen vor. Wenn das keine guten Gründe sind, mal wieder in die Sauna zu gehen. Wir verraten Ihnen, was Sie beachten sollten.

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Wann Sie auf keinen Fall in die Sauna gehen sollten

"Wer gehen kann, kann auch in die Sauna gehen", heißt es in Finnland und das gilt tatsächlich so. Es gibt nur wenige Einschränkungen.

Nicht in die Sauna sollten Sie gehen:

  • bei einer akuten Krankheit und bei Fieber, auch nicht bei einem beginnenden Infekt, selbst ohne Fieber
  • nach Alkoholgenuss, die Blutgefäßreaktion ist dann verändert
  • bei nicht gut eingestelltem hohem Blutdruck, bei akuten Herzkrankheiten und akuten Venenkrankheiten (Thrombophlebitis, Thrombose)

Lassen Sie sich nach Schlaganfällen, bei Herzerkrankungen (z.B. Rhythmusstörungen) und wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen oder in anderer Therapie sind (z.B. Strahlentherapie o.ä) ärztlich beraten.

Das sollten Sie grundsätzlich vor der Sauna vermeiden

  • "Sich den Bauch voll zu schlagen": So lange man sich "pappsatt" fühlt, die Sauna nicht betreten! Also nichts Fettes und Eiweißreiches essen, auch zu Salziges ist nicht gut, weil das Salz die Flüssigkeit in den Blutgefäßen hält und nicht an die Schweißdrüsen rausrückt.
  • Ehrgeizige Sportprogramme: Auf jeden Fall nach sportlichen Aktivitäten warten, bis sich der Puls normalisiert hat. Besser: Saunabesuch an sportfreien Tagen.
  • Alkohol und Nikotin: Sowohl Alkohol als auch Nikotin programmieren die Blutgefäßreaktion um, sodass die Blutgefäße unter den starken Wechselreizen in der Sauna nicht mehr naturgemäß reagieren können.
  • Durst: Füllen Sie Ihre Flüssigkeitsspeicher rechtzeitig auf. Trinken Sie nicht erst kurz vor der Sauna große Mengen, denn die Flüssigkeit ist dann erst im Bauch und nicht im Blut.
  • Jede Art von Hetze: Zeitdruck belastet den Kreislauf zusätzlich und wirkt der Entspannung entgegen.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie (das erste Mal) in die Sauna gehen

Trinken Sie zuhause ausreichend: Über die täglich empfohlenen 1,5 Liter hinaus sollten Sie etwa eine Flasche Mineralwasser über den Tag verteilt trinken. Keinesfalls sollten Sie diese Extraportion schnell und unmittelbar vor dem ersten Saunagang in sich "hineinschütten".

Duschen: Duschen Sie vorher warm, denn der natürliche Fettfilm auf der Haut erschwert sonst das Schwitzen. Trocknen Sie sich nach dem Reinigungsduschen gut ab, sonst ist die Haut feucht – auch das erschwert das Schwitzen.

Wo setze ich mich hin?: Gehen Sie es langsam an. Setzen Sie sich auf die mittlere Bank. Auf der unteren Bank wird Ihnen nicht richtig heiß, die Abkühlung hinterher ist dann zu kalt.

Wie lange sollte ein Saunagang dauern?: Als Anfänger begrenzen Sie den ersten Gang auf acht Minuten. Achten Sie auf Ihr Körpergefühl. Auch bei erfahrenen Saunagängern ist die Tagesform nicht immer gleich. Gehen Sie lieber dreimal zehn Minuten als zweimal 15 Minuten.

So kühlen Sie sich ab: Erst einmal Abkühlen an der frischen Luft, denn über das Einatmen gelangt die kühle Luft auf die Schleimhäute und die Abkühlung geht schneller. Bleiben Sie aber nicht so lange im Freien, bis Ihnen kalt wird. Danach ab unter die kalte Dusche: erst Arme und Bein abkühlen, anschließend Rücken, dann Brust und Bauch, abschließend den Kopf. Ideal ist anschließend ein warmes Fußbad.

Ausruhen: Gönnen Sie sich dann eine Ruhepause je nach Lust und Laune, etwa eine Viertelstunde lang. Ruhen sollten Sie im Liegen.

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