Wolfgang Grupp macht auch mit 80 noch weiter

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Seit mehr 50 Jahren ist Wolfgang Grupp Chef des Textilherstellers Trigema in Burladingen. Produziert wird ausschließlich auf der Schwäbischen Alb. Momentan machen ihm die explodierenden Rohstoff- und Energiepreise zu schaffen.
Im Landesschau-Studio erzählt er, warum er sich noch längst nicht als Rentner sieht.

Mit 79 immer noch Trigema-Boss: Wolfgang Grupp

Wolfgang Grupp steht wie kein anderer für Made in Germany: Er leitet seit über 50 Jahren die Textilfirma "Trigema" im schwäbischen Burladingen. Vom Baumwollfaden bis zum fertigen T-Shirt läuft hier die gesamte Produktion. Der Corona-Krise begegnet der deutsche Unternehmer mit eiserner Disziplin, die er auch seinen 1.200 Mitarbeitenden abverlangt. Dafür bringt er alle ohne Kurzarbeit durch die Pandemie. Seit Jahrzehnten schreibt Wolfgang Grupp mit Trigema nach eigenen Angaben schwarze Zahlen und ist auch mit 79 Jahren noch ein leidenschaftlicher Chef. Trotzdem drängt sich die Frage der Nachfolge auf: Beide Kinder des Geschäftsführers - Bonita und Wolfgang Grupp junior -| arbeiten seit Jahren bei Trigema. Aber so viel ist sicher: nur einer oder eine darf das Steuer übernehmen!  mehr...

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Besonderes Geburtstagsgeschenk T-Shirt mit Bild des Trigema-Chefs Wolfgang Grupp

Trigema hat ein T-Shirt in limitierter Auflage herausgegeben. Vorne auf dem Shirt aus 100 Prozent Baumwolle ist das Konterfei Grupps in schwarz-weiß zu sehen. Außerdem seine Unterschrift und sein Geburtsjahr 1942.  mehr...

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Burladingen

Bonita und Wolfgang Grupp jr. erzählen vom Leben zwischen Familie und Firma

Bonita und Wolfgang Grupp jr. sind schon seit vielen Jahren feste Bestandteile des Unternehmens Trigema in Burladingen. Beide haben ein Eliteinternat in der Schweiz besucht und in London BWL studiert. Seit 2013 arbeiten die beiden Kinder von Wolfgang Grupp im Unternehmen mit und können sich die Nachfolge ihres Vaters gut vorstellen. Wolfgang Grupp, der im nächsten Jahr seinen 80. Geburtstag feiern wird, hat sich allerdings noch nicht zwischen den beiden entschieden. Unternehmen ist die Familie und die Familie ist das Unternehmen. So war es schon immer bei den Grupps und so ist es auch in der vierten Generation. Im Landesschau Studio erzählen Bonita und Wolfgang Grupp jr. wie sie neben und mit der Firma aufgewachsen sind und was sie von ihrem Vater gelernt haben.  mehr...

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Salem

Der Chef des Affenbergs Salem ist stolz auf den großen Erfolg des Freigeheges

Affen haben es Roland Hilgartner sein Leben lang angetan. Seit 2007 ist der Biologe Chef des Affenbergs Salem mit mehr als 200 Berberaffen, einem der beliebtesten Ausflugsziele am Bodensee. Ein großes Anliegen ist es Roland Hilgartner, auch Wissen über die intelligenten Tiere zu vermitteln. Nun hat er sich im Park mit einem Baumwipfelpfad einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Von dort aus lassen sich die Affenbergbewohner nun in den Baumkronen bei ihrem Tun beobachten. Im Studio erzählt Roland Hilgartner, warum er darüber so glücklich ist und warum ihn Affen sogar noch auf Expeditionen und in Büchern beschäftigen.  mehr...

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Festzeltwirtin Nina Renoldi genießt den Wasen-Trubel

Keine Volksfeste, kein Publikum, keine Einnahmen. Nina Renoldi hat die Corona-Zwangspause in schlechter Erinnerung. Die Wahl-Stuttgarterin ist Schaustellerin in siebter Generation, und das mit Leib und Seele. Sie liebt es, unterwegs zu sein und viele Menschen um sich herum zu haben, denn so kennt sie es aus ihrer Familie. Jetzt ging es nach zwei Jahren Corona-Zwangspause auf dem Cannstatter Wasen endlich wieder los. Und Nina Renoldi ist zum ersten Mal mit einem großen Festzelt dabei. Im Studio erzählt sie, wie sie die Stimmung genießt, obwohl ihr die zehn Tage Volksfest-Einsatz persönlich alles abverlangen.  mehr...

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Der ehemalige Priester Andreas Sturm ist glücklich über sein neues Leben

Er hat in der katholischen Kirche Karriere gemacht. Als Generalvikar im Bistum Speyer war Andreas Sturm der mächtigste Mann hinter dem Bischof und zählte zu den einhundert wichtigsten Männern in der deutschen Amtskirche. Bis zum 13. Mai. Da gab Andreas Sturm seinen Austritt bekannt. Er kam nicht mehr klar mit der seiner Meinung nach mangelnden Reformfähigkeit der Kirche, mit ihrem Umgang mit Missbrauchsfällen und dem Festhalten am Zölibat. Jetzt ist er wieder einfacher Pfarrer, und zwar bei den liberaleren Altkatholiken in Singen. Kürzlich wurde er mit einem Gottesdienst ins Amt eingeführt. Im Studio berichtet Andreas Sturm, wie schwer ihm der Bruch mit der römisch-katholischen Kirche gefallen ist, den er aber nicht bereut hat.  mehr...

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