STAND

Vor 30 Jahren hat er aus seiner persönlichen Leidenschaft eine Fernsehsendung gemacht. Inzwischen ist "Eisenbahnromantik" eine erfolgreiche Doku-Reihe im SWR Fernsehen. In der Jubiläumssendung bekommen die Zuschauer*innen natürlich auch einen Blick hinter die Kulissen und in ihre Geschichte. Zu sehen sind diesmal nicht Gleise, die sich durch Schluchten und Hügel winden, sondern die Dreharbeiten selbst und die Arbeit im Schneideraum. Auf digitalen Plattformen wie YouTube hat "Eisenbahnromantik" mehr als 30 Millionen Klicks. Und hinter diesem Erfolg steht Hagen von Ortloff. Er hat die Sendung eher durch Zufall erfunden, aber vor allem mit Leben gefüllt. Er hat seine persönliche Leidenschaft ins Programm geschmuggelt und damit einen Nerv getroffen. Im Landesschau-Studio erzählt Hagen von Ortloff, wie seine Leidenschaft zur Kultsendung wurde und wie er ein ganz ungewöhnliches Redaktionsteam aufgebaut hat, das überwiegend weiblich geprägt ist. Ein großer Teil der Filme wird seit Jahrzehnten von Autorinnen produziert.

Alexander Gerst und seine Expedition in die Antarktis

Fast ein Jahr lang lebte Alexander Gerst aus Künzelsau auf der Raumstation ISS. Im Dezember 2018 kehrte er zurück. Nun führte ihn eine Expedition in eine der abgeschiedensten Regionen der Welt: Im ewigen Eis der Antarktis suchte er mit einem achtköpfigen Team von Bergführern, Geologen und Planetenforschern nach Meteoriten aus dem All. In der Landesschau berichtet Alexander Gerst, was er jenseits der bekannten Welt über die Erde gelernt hat und wie er es verstand, mit den extremen Anforderungen durch Abgeschiedenheit und Einsamkeit umzugehen -| eine große Hilfe jetzt zu Corona-Zeiten.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Hubert Klausmann erforscht Dialekte im süddeutschen Raum

Seit 40 Jahren erforscht Hubert Klausmann an der Uni Tübingen die Mundarten im süddeutschen Raum. Kürzlich hat er den "Kleinen Sprachatlas Baden-Württemberg" als Buch veröffentlicht, in dem regionale Dialekte auf Karten für ganz Baden-Württemberg abgebildet sind. Der Sprachforscher erzählt im Studio, warum der alemannische "Herdapfel" in Schwäbisch Hall schon mal "Erdbirne" heißt, und warum Dialekte auch in Zukunft keineswegs aussterben werden.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Francois Werner, das wandelnde "Tatort"-Lexikon

In welchem "Tatort" gab es die meisten Leichen? Wann ermittelte das Duo Bootz/Lannert zum ersten Mal? Der Mannheimer Francois Werner ist ein wandelndes Lexikon, wenn es um den ARD-Klassiker geht. Seit mehr als 20 Jahren betreibt der leidenschaftliche Krimifan die Internet-Seite "Tatort-Fundus", die längst zu den wichtigsten Informationsquellen über die Krimireihe zählt. Sein exzellentes Wissen ist bei Zuschauern, den ARD-"Tatort"-Redaktionen, Produktionsfirmen und Medien gefragt. Im Studio berichtet Francois Werner, warum ein Leben ohne "Tatort"" für ihn undenkbar ist.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Miran Hussain wanderte von Freiburg nach Pakistan

Miran Hussain aus Freiburg wollte nach dem Abi einfach weg. Sein Ziel: Pakistan, wo sein Vater geboren wurde. Zwei Jahre lang war er unterwegs, mit 35 Kilo Gepäck. Eine einmalige Erfahrung. Großartige Landschaften und Begegnungen, auch wenn ihn einmal eine Anti-Terror-Einheit stoppte und er auf der Heimreise wegen der Corona-Krise in der Türkei ausgebremst wurde. Seit Kurzem ist der 22-Jährige zurück in Freiburg. Im Studio erzählt er, was er auf seiner außergewöhnlichen Tour erlebt und über sich und andere Menschen gelernt hat.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Franziska Sauer und Dennis Rittgarn lebten 12 Tage ohne Strom

Familie Rittgarn/Sauer aus Undingen wagte ein Experiment: Zwei Wochen lang waren die acht Familienmitglieder im Alter von 1 bis 85 Jahren auf "Strom-Diät". Kein Licht, kein Kühlschrank, kein Handy funktionierte. Trotzdem musste es im Alltag weitergehen. Im Studio erzählen Franziska Sauer und Dennis Rittgarn, wie sie die stromlose Zeit erlebt haben.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Die Schlager-Schwestern Anita und Alexandra Hofmann aus Meßkirch starten mit "Wilde Zeiten" nochmal durch

Eigentlich wollten Anita und Alexandra Hofmann mit der überarbeiteten Neuauflage ihres Albums "Wilde Zeiten" ein Statement für Lebensfreude abgeben. Doch unter den Pandemiebedingungen wird die Präsentation zur Herausforderung: kaum Konzerte und weniger Kontakt zu den Fans. "Wilde Zeiten 2.0" verlangt den beiden Musikerinnen viel ab. Anita und Alexandra Hofmann sind seit über 30 Jahren erfolgreich im Musikbusiness und stehen für "modernen deutschen Schlager". Ihre Fans schätzen unter anderem die Bodenständigkeit des Geschwisterpaares. Die beiden sind in ihrer Heimatstadt Meßkirch fest verwurzelt, wohnen dort Tür an Tür und wollen mit ihrer Musik, wie sie selbst sagen, "Seelen berühren". Im Landesschau-Studio erzählen sie wie krisentauglich ihr berühmter Frohsinn ist und ob die "heile Welt" des Schlagers mehr ist als Kulisse. Wir erfahren, wie Anita und Alexandra mit ihrer eigenen COVID-Infektion umgehen, von der beide zum Glück wieder genesen sind.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

STAND
AUTOR/IN