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Nachdem sich beide im März in einem französischen Skigebiet mit dem Corona-Virus anstecken, erkrankt Wolfgang Gerteisen schwer. Als er aus dem Koma erwacht, ist er abgemagert, wiegt nur noch 40 Kilogramm. Sechs lebensgefährliche Lungenentzündungen muss er durchstehen, seine Nieren drohen zu versagen. Nach drei Monaten hat Wolfgang Gerteisen Covid-19 überwunden, gesund ist er noch nicht. In der Reha-Klinik wird er aufgepäppelt, in kleinen Schritten ins Leben zurückgeholt. Physiotherapie, Ergotherapie und psychologische Beratung helfen ihm dabei. Ein halbes Jahr nach Ausbruch der Erkrankung geht es Wolfgang Gerteisen besser, doch er kämpft immer noch mit den Folgen. Konditionell ist er bei 50 Prozent. Um anderen Betroffenen zu helfen, gründet Constanze Jacke den Verein "Leben - mit - Corona. Im Landesschau-Studio erzählt das Ehepaar, wie sie Angehörige, Kranke und Spezialisten miteinander vernetzen will.

Gäste in der Landesschau

Rotraud Viallon-Kallinich managt ihr Hotel in Marokko vom Schwarzwald aus

Eine andere Welt, fremdländisch, bunt, lebensfroh - Rotraud Viallon-Kallinich ist in Marokko zuhause - zumindest sechs Monate im Jahr. Denn hier im Berberort Sidi Kaouki bei Essaouira führt sie ihr kleines Hotel zusammen mit zwei Berberinnen und zwei Araberinnen. Es ist ein besonderes Hotel, ohne Strom und WLAN, dafür mit Kerzenlicht. Die anderen sechs Monate lebt sie in Horben bei Freiburg. Seit dem ersten Shut-Down kann sie nicht zurück in ihr Hotel. Marokko gilt als Risikoland und der zweite Shut-Down ist noch strenger. So gut es geht, unterstützt sie nun vom Schwarzwald aus ihre vier Angestellten, spricht ihnen Mut zu, durchzuhalten. Bei ihrer deutschen Chefin verdienen sie normalerweise überdurchschnittlich viel, nun müssen sie den Gürtel enger schnallen. Im Landesschau-Studio erzählt Rotraud Viallon-Kallinich, wie sie es schafft ihr Hotel aus der Ferne zu leiten, was für sie "Heimat" bedeutet und wie sie mit ihrem Heimweh nach Marokko klarkommt.  mehr...

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CureVac-Gründer Ingmar Hoerr berichtet vom Stand der Impfstoffentwicklung in Tübingen

Für seine Doktorarbeit stieß der Biologe Ingmar Hoerr vor zwanzig Jahren zufällig auf ein neues Impfstoffkonzept auf Gentechnikbasis. Er glaubt an das Konzept und gründet sein Startup-Unternehmen CureVac. Doch kaum ein Investor hat Interesse, ihn zu unterstützen. Denn keiner ahnt, dass sein Impfstoff auf der sogenannten RNA-Basis weltweit gefragt sein würde - zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Vor einem Jahr begann der große Run auf die Impfstoffe. Die Ironie des Schicksals: CureVac-Chef Hoerr war aus gesundheitlichen Gründen zum Zuschauen verdammt. Eine Hirnblutung kostete ihn damals fast das Leben. Im Studio erzählt Ingmar Hoerr, mit welchen Gefühlen er auf 2020 zurückblickt und wann die Welt mit dem heißersehnten Impfstoff aus Tübingen rechnen kann.  mehr...

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Oberbürgermeister Markus Ewald hat sich ins Leben zurückgekämpft

Markus Ewald ist Oberbürgermeister von Weingarten in Oberschwaben - wieder. Denn kurz vor Weihnachten 2018 hatte er einen lebensgefährlichen Autounfall. Sein Mann saß am Steuer und er als Beifahrer nebendran. Es folgen Monate auf der Intensivstation dann die niederschmetternde Diagnose: Querschnittlähmung. Seitdem kämpft er sich zurück ins Leben. An den Unfall selbst hat er keine Erinnerung. Physiotherapie gehört jetzt zu seinem Alltag. Ohne sie wäre er nicht soweit, wie er heute ist. Markus Ewald hat gekämpft. Lediglich sein linker Arm war noch intakt, selbst die Zähne sind im Auto geblieben. Er musste alles neu lernen. Aber er ist zurück. Zurück im Leben mit seinem Mann Ralf. Im Landesschau-Studio erzählt Markus Ewald, wie er diesen Kraftakt geschafft hat und jetzt sein Leben jeden Tag im Rollstuhl meistert.  mehr...

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