Warum wir schalfen Albrecht Vorster will wissen, was Schlafmangel mit uns macht

Schlafen spielt eine große Rolle in seinem Leben – nicht nur nachts, sondern vor allem im Job. Der Tübinger Schlafforscher lässt sich von schlafenden Meeresschnecken inspirieren.

Dauer
Albrecht Vorster (Foto: Kay Blaschke Pressefoto Randomhouse)
Kay Blaschke Pressefoto Randomhouse

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Albrecht Vorster verbringt noch sehr viel mehr Zeit mit diesem Thema: Er ist Schlafforscher und geht für seine Doktorarbeit den Geheimnissen des Schlafens auf den Grund. Warum müssen wir schlafen, was macht Schlafmangel mit uns und wie beeinflusst er unsere Lernfähigkeit? Seine Erkenntnisse gewinnt er aus der Beobachtung von Meeresschnecken. Bei ihnen hat er festgestellt, dass ausgeschlafene Meeresschnecken deutlich schneller lernen als unausgeschlafene. Und wenn ihn selbst bei seiner Forschungsarbeit die Müdigkeit überkommt, hält er schon mal ein Nickerchen bei den Kollegen im Schlaflabor. Über all sein Wissen hat er jetzt ein Buch geschrieben: „Warum wir schlafen“.

Im Studio verrät er unter anderem, was Schichtarbeit und Feinstaub mit Schlafen zu tun haben und was es mit Schlaflosigkeit bei Vollmond auf sich hat.

Lesungen mit Albrecht Voster:

22. Mai 2019: Science Slam - Wissenschaft im Dialog. Aula, Bildungscampus am Europaplatz Heilbronn

24. Mai 2019: Science Slam im Rahmen des Tübinger Fensters für Forschung. Hörsaalzentrum der Naturwissenschaften Uni Tübingen

29. Mai 2019: Science Slam - Wissenschaft unterhaltsam! Roxy Ulm

STAND