Klaus Gauger aus Freiburg Mit 28 an paranoider Schizophrenie erkrankt

Er litt unter Wahnvorstellungen und fühlte sich von seinen Mitmenschen verfolgt. Autor Klaus Gauger wird für das Buch über seine Schizophrenie-Erkrankung mit dem Christian Roller Preis ausgezeichnet.

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Klaus Gauger (Foto: SWR, SWR -)
Klaus Gauger SWR -

Klaus Gaugers Biographie klingt auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich: Er studierte Germanistik und Romanistik, promovierte und schloss später sogar noch ein Lehramtsstudium mit dem Staatsexamen ab. Heute arbeitet er als Lehrer und Autor. Doch der Inhalt seines ersten Buches, für das er mit dem Christian Roller Preis ausgezeichnet wurde, hat es in sich. Die autobiographische Erzählung schildert Klaus Gaugers Erfahrungen mit seiner psychischen Erkrankung: paranoide Schizophrenie.

Diagnostiziert wurde die Krankheit bei Klaus Gauger während seines ersten Studiums mit nur 28 Jahren - für ihn und seine Familie ein Schock. Er suchte sich Hilfe, wurde jedoch fehlbehandelt und litt lange Zeit unter den Symptomen. Im Landesschau-Studio erzählt der 53-Jährige die Geschichte seines Kampfs gegen die Krankheit.

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