Backrezept Fasnetsküchle (Foto: SWR, Corinna Holzer)

Schwäbische Fasnetsküchle

STAND
KOCH/KÖCHIN

Für 24 Stück

Vorbereitung 1 Std.
Ruhezeiten  13 Std.
Zubereitung  1 Std.

Zutaten

250 g Mehl
125 ml Milch
3 g Hefe
Zucker
40 g weiche Butter
1 Ei
1 gute Prise Salz
500 ml Frittieröl

Zubereitung

250 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung in der Mitte des Mehles formen. 125 ml Milch erwärmen, 3 g Hefe hineinbröseln und mit ½ Löffel Zucker verrühren. Das Gemisch in die Vertiefung geben und mit etwas Mehl vom Rand der Schüssel bestäuben. Diesen Vorteig 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

40 g weiche Butter, 1 Ei, 30 g Zucker und 1 gute Prise Salz zum Vorteig hinzufügen. Alles in der Küchenmaschine 2 Minuten auf niedrigster Stufe und 8 Minuten auf der zweiten Stufe kneten. Der Teig ist danach noch sehr feucht und klebrig.

Nun den Teig in eine doppelt so große verschließbare Schüssel geben und 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Jetzt den Teig über Nacht im Kühlschrank lagern. (In der Kälte verstoffwechselt die Hefe die Glucose langsam weiter, so entsteht als Nebenprodukt Alkohol, der dem Ganzen beim Backen Aroma gibt.)

Am Backtag:

2 Stunden vor der Weiterverarbeitung des Teiges, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und an die Raumtemperatur gewöhnen. Nach einer Stunde einmal dehnen und falten. Der Teig wird dadurch fester und gewinnt an Struktur. Danach 1-2 cm dick ausrollen und in Vierecke (6x6 cm) schneiden. Diese abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit 500 ml Frittieröl in einem Topf erhitzen, bis sich bei der Holzstäbchenprobe Bläschen bilden. Die Oberfläche der Küchle mit einer Gabel mehrmals einstechen, das verhindert das Aufblähen.

Die Teiglinge dann ins heiße Fett gleiten lassen und ein paar Sekunden anbacken, dann wenden und auf der Rückseite weiterbacken. Wenn diese goldbraun ist, nochmals wenden und nach einer weiteren kurzen Backzeit mit dem Schaumlöffel aus dem Fett heben. Auf

Küchenkrepp gut abtropfen lassen. Sofort in Zucker oder in einem Zucker-Zimt-Gemisch wälzen.

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Er gibt seit 25 Jahren Kochkurse. Neben Hausmannskost darf es auch raffiniert sein. Seine Fans sind Rechtsanwälte, Handwerker, Lehrer und Richter. Alle lieben seinen Blog "Kochen mit Horst". Denn hier können sie experimentieren und bekommen Tipps. Im Landesschau-Studio erzählt er, warum gute Küche sein Leben bestimmt und warum er so gern mit Männern kocht.  mehr...

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