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Umzüge ohne Ende, Reporter am Rande ihrer Kräfte. Jedes Jahr wird über die immergleichen Abläufe während der Fastnacht berichtet. Die Reise mit der Zeitmaschine zurück in die schwarz-weiße Steinzeit unserer Fernsehberichterstattung weckt unerwartete Déja-Vu-Gefühle. Bis zum Kater am Ende des Fastnachtdienstags.

Mehr Videos der Landesschau

Fastnachtsrituale in den 60er-Jahren

Die Kamerateams waren auch damals schon fleißig unterwegs in Sachen Fasnet, Fastnacht und Karneval. Live-Übertragungen von Prunksitzungen waren aber noch eine Seltenheit. Stattdessen kümmerten sich die Reporter vor Ort hautnah um die ewig gleichen Rituale Jahr für Jahr in Bild und Ton. "Allen Wohl und niemand wehe!" Ein harmloses Motto, aber fastnachtliche Rituale konnten schon mal ganz brutal und politisch sein.  mehr...

Landesschau Baden-Württemberg SWR Fernsehen BW

Früher war mehr Konfetti! Fastnacht in den 60er-Jahren

Abseits der ewigen Rituale entdeckt das frühe Fernsehen manchmal unfreiwillig viele schöne schräge Dinge im Umfeld der närrischen Tage. Wenn bemüht gefragt wird, wie sich Alkohol und Fasnacht vertragen, was der Jugendschutz zu sagen hat und ob man nach dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 nicht die Fasnacht gleich ganz ausfallen lassen sollte. Ja, das waren noch Zeiten in Schwarz-Weiß.  mehr...

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Wegen Corona nur Mini-Event Zwei-Ahland-Umzug in Rottenburg

Keine Ahland-Taufe, kein Ahland-Schabernack, sondern genau ein Wagen mit zwei Ahlanden machte am Sonntag den traditionellen Rottenburger Fasnets-Umzug. Getreu dem Motto: "Wenn die Menschen nicht zur Fasnet dürfen, kommt die Fasnet zu den Menschen." Der Rottenburger Ahlandchef und sein Kompagnon standen auf dem Wagen und ließen sich von einem Traktor kreuz und quer durch die Stadt fahren.  mehr...

Kabarettist Christoph Sonntag lässt sich von Corona nicht unterkriegen

Corona hat sein Künstlerleben verändert - wie bei allen seinen Kolleginnen und Kollegen aus der Szene. Große Ruhe statt großer Shows. Doch der Waiblinger Christoph Sonntag nutzte die Zeit für neue Projekte: Er hat ein Buch geschrieben und sich gefreut, dass ihn seine Fans nicht vergessen haben. So tritt der Schwabe "virtuell" zum Beispiel bei Firmenfeiern auf. Nach Fasnacht steht wieder seine alljährliche Traditionsveranstaltung an, die das SWR Fernsehen überträgt: als "Bruder Christophorus" liest er "Grosskopfeten" die Leviten. Im Studio erzählt Christoph Sonntag, warum sich das für ihn in diesem Jahr ganz besonders gut anfühlt und er sich - nachdem die juristischen Ermittlungen gegen ihn eingestellt wurden - wie neugeboren fühlt.  mehr...

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