Ausflugstipps 11 Dinge, die man in Hohenlohe gemacht haben muss

Ausflugstipps 11 Dinge, die man in Hohenlohe gemacht haben muss

Kanufahrer auf der Jagst (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance/ dpa - Roland Holschneider)
1. HOHENLOHE AUF DEM WASSERWEG ERKUNDEN: Oft entdeckt man Regionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf zahlreichen Rad- und Wanderwegen. Eine ganz andere Möglichkeit für Wasserratten: mitten durchs Gewässer! Gleich drei Flüsse schlängeln sich durch Hohenlohe: Kocher, Jagst und Tauber. Hier lohnt es sich, die Landschaft per Kajak oder Kanu aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten! picture-alliance/ dpa - Roland Holschneider
2. SCHWÄBISCH-HÄLLISCHES QUALITÄTSFLEISCH PROBIEREN: Der Ruf vom Fleisch aus Hohenlohe reichte im 18. Jahrhundert sogar bis nach Paris. Das "boeuf de Hohenlohe" galt dort als Delikatesse. Und auch das Schwäbisch-Hällische Schweinefleisch ist für seine Qualität heute deutschlandweit bekannt. Deswegen darf das Fleisch nur unter seinem geschützten Namen verkauft werden, wenn es in der Region nach strengen Vorgaben aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurde. Pressestelle Wilhelma
3. BURGEN, SCHLÖSSER UND RUINEN ANSEHEN: Fast in jeder Gemeinde oder Stadt in Hohenlohe gibt es eine Burg, ein Schloss oder eine Ruine, die es zu besichtigen lohnt. Um zumindest ein paar Beispiele zu nennen: Die Stauferburg in Krautheim mit frühgotischer Burgkapelle, das Schloss Waldenburg, von dem man die Hohenloher Ebene überblicken kann oder das Schloss Langenburg (Foto), das seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Fürstenfamilie Hohenlohe-Langenburg ist, sie alle sind einen Besuch wert. Imago imago stock&people - imago/blickwinkel
4. BLOOTZ ESSEN: In Baden ist es der Flammkuchen, in Schwaben die Dinnete und in Hohenlohe der Blootz. Alles dasselbe oder doch ganz anders? Um sich selbst eine Meinung zu bilden, welche Hefeteig-Kuchenspezialität die beste ist, muss man natürlich auch Blootz probieren! Meist an einem Abend pro Woche laufen in vielen Hohenloher Gaststätten die Öfen heiß und ein Blootz nach dem anderen wandert in die Mägen der Gäste. Foto: Stefanie Czaja
5. DEUTSCHLANDS TEUERSTES KUNSTWERK BEWUNDERN: Wer umsonst das teuerste Kunstwerk in Deutschland sehen will, der muss nach Schwäbisch Hall. Rund 50 Millionen Euro soll Unternehmer und Sammler Reinhold Würth für das Meisterwerk von Hans Holbein dem Jüngeren ausgegeben haben. Die Tafel "Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen", auch "Darmstädter Madonna" genannt, ist in der Johanniterkirche ausgestellt. Und wem das noch nicht genug für einen Tag ist, kann noch die Kunsthalle besuchen. Imago imago stock&people -
6. EIN BASKETBALL-SPIEL SEHEN: Wer kein Kunstfan ist, für den lohnt sich möglicherweise ein Besuch in der Arena Hohenlohe in Ilshofen. Dort finden Konzerte, Viehversteigerungen und zahlreiche andere Veranstaltungen statt. Aber vor allem Basketball-Spiele dominieren, denn die Halle ist die Heimstätte der Crailsheim Merlins, die in der Basketball-Bundesliga spielen. picture alliance / GES - Helge Prang
7. EIN THEATERSTÜCK UNTER FREIEM HIMMEL SCHAUEN: Auch die Heimat von Götz von Berlichingen liegt in Hohenlohe. Und so wundert es nicht, dass die Burg Jagsthausen oder auch "Götzenburg" genannt, als Kulisse für die Jagsthauser Burgfestspiele dient. Neben Goethes Drama werden auch andere Stücke aufgeführt. Theater in ebenfalls imposanter Szenerie gibt es bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Auf den Stufen der großen Treppe vor der St. Michael-Kirche zeigen Schauspieler ihr Können. picture-alliance / dpa -
8. HOHENLOHER MUNDART LERNEN: Die Hohenloher Mundart hat mehr zu bieten als nur den "schwäbischen Gruß", den Götz getätigt haben soll. Insgesamt zwölf Tafeln mit Übersetzung gibt es auf der Route vom Busbahnhof in Forchtenberg bis zur Pachthofscheuer Ernsbach zu entdecken. Wer danach weiß, was mit "annâweech" und "sällâmôôl" gemeint ist, kann sein Wissen beim "Hohenlohe-Sprachtest" prüfen. Den können Besucher der Dauerausstellung „Natur, Kultur und Umwelt" im Buchenbacher Herrenhaus ablegen.
9. EINE REISE IN DIE VERGANGENHEIT MACHEN: Vom 16. bis ins 20. Jahrhundert reisen – das kann man im Freilandmuseum Wackershofen schon innerhalb ein paar Stündchen. In rund 70 Gebäuden entdecken Besucher vergangene Lebenswelten und bekommen Einblick in das frühere Leben armer Tagelöhner und wohlhabender Bauern, hart arbeitender Handwerker oder Hausfrauen. Imago imago stock&people
10. SICH AUF DIE SPUREN VON TILMAN RIEMENSCHNEIDER MACHEN: In Hohenlohe hat jeder schon einmal von ihm gehört: Tilman Riemenschneider gilt als einer der bedeutendsten deutscher Bildhauer und Bildschnitzer der Spätgotik, zusätzlich er war Bürgermeister und Freiheitskämpfer. Eines seiner Werke - der Marienaltar in der Herrgottskirche in Creglingen. Und wer genau hinsieht, kann beim Betrachten des Altars auch Riemenschneider selbst im Kunstwerk entdecken. Imago imago stock&people
11. EIN GLÄSCHEN TAUBERSCHWARZ TRINKEN: Tauberschwarz nannte Graf Wolfgang von Hohenlohe im 16. Jahrhundert, die damals namenlose Rebsorte, die in Weikersheim und Umgebung angepflanzt wurde und dann im 20. Jahrhundert fast völlig verschwand. Mittlerweile wird sie nur in "Wengerts" im Main-Tauber-Kreis und zwei Gemeinden des Hohenlohekreises angebaut. Wer also die Möglichkeit hat, sollte sich diese regionaltypische Rarität nicht entgehen lassen. Imago imago stock&people
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