Tipps So trotzen Sie der Frühjahrsmüdigkeit

Draußen zwitschern die Vögel, die Frühlingsblumen strecken ihre Köpfchen und auch die Sonne hat wieder wärmende Kraft. Aber warum sind wir gerade jetzt oft müde und abgeschlagen?

Frau mit langen Haaren gähnt (Foto: picture-alliance / dpa, dpa Themendienst -)
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Die Natur erwacht zu neuem Leben und eigentlich müssten doch auch wir im Frühling aufblühen. Stattdessen kämpfen viele mit der Frühjahrsmüdigkeit. Das liegt daran, dass der Körper im Winter auf eine Art Sparmodus gestellt ist. Jetzt im Frühjahr polt der Körper wieder um: Statt des Schlafhormons Melatonin wird wieder mehr von dem Glückshormon Serotonin produziert. Dafür muss sich der Stoffwechsel umstellen und das kostet Kraft. Wird es draußen wärmer, weiten sich zudem die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt etwas ab. Außerdem steigt die Körpertemperatur um wenige Zehntel Grade an. All das zusammen macht schlapp.

Hier unsere Tipps, wie Sie mit neuem Schwung in das Frühjahr starten:

  • Bewegung, Luft und Licht - das ist jetzt das Wichtigste. Wenn Sie Sport machen, dann draußen, wann immer es geht. Gehen Sie Joggen, Walken, Fahrradfahren oder Spazieren. Die Bewegung, frische Luft und das Licht wirken sich positiv auf den Hormonhaushalt aus.
  • Auch Fasten bringt etwas: weniger Kilos erfrischen Körper und Geist. Wer nicht gleich Diät halten möchte, sollte wenigstens von fetter Winterkost auf vitaminreiche, leichte Ernährung umstellen.
  • Erlaubt ist, was gut tut: Die einen schwören auf Wechselduschen, die anderen auf Minzöl auf den Schläfen. Die Tibetische Medizin rät, seine Energie mit einer Ohrenmassage in Fluss zu bringen: Massieren Sie den Ohrenrand und biegen Sie ihn leicht nach außen - das hilft vor allem morgens beim Wachwerden.
  • Wir empfehlen statt Kaffee einen Frühlingstee. Davon können Sie auch mehrere Tassen trinken und so Ihren Wasserhaushalt auffüllen. Rezept: Mischen zu gleichen Teilen getrocknete Löwenzahnblätter, Brennesselblätter, Veilchenblüten, Ehrenpreisblätter, Schlüsselblumenblüten und Birkenblätter. Ein gehäufter Teelöffel pro Tasse mit kochendem Wasser aufgießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen (Rezept von Heilpraktikerin Melanie Wenzel für ARD Buffet).
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