Nahaufnahme einer Kleiderstange (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)

Kleidung mit gutem Gewissen Was ist faire Kleidung?

Bei fairer Kleidung geht es um die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards. Anhand zertifizierter Siegel können Kunden erkennen, welche Hersteller fair produzieren.

Konventionell hergestellte Kleidung schadet der Umwelt und den Menschen viele gefährliche Chemikalien beim Produktionsprozess verschmutzen beispielsweise das Wasser oder vergiften die Textilarbeiter, die ihnen ausgesetzt sind. Die Alternative: faire Kleidung. Hier wird bei der Herstellung auf die Einhaltung sozialer oder ökologischer Standards geachtet. Das kann bedeuten, dass sich Organisationen für faire und sichere Arbeitsbedingungen und Löhne einsetzen. Aber auch die Umweltverträglichkeit und die Verwendung ökologisch sauberer Ressourcen kann bei der Produktion im Fokus stehen.

Wie erkenne ich Fairness?

"Fair" ist kein rechtlich geschützter Begriff. Deswegen gibt es verschiedene Gütesiegel, von denen sich insbesondere drei durchgesetzt haben. Die Siegel haben bereits Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie verbessert, aber auch hier gibt es Schlupflöcher. Verbraucherschützer fordern deshalb ein einheitliches gesetzliches Siegel für faire Kleidung.

Faire Kleidung Die drei verbreitesten Siegel

Fairtrade Cotton-Logo (Foto: SWR, SWR -)
Das "Fairtrade Cotton"-Logo SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Fair Wear Foundation SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Siegel für Global Organic Textile Standard SWR - Bild in Detailansicht öffnen

Bio-Baumwolle bei Modeketten

Der Bio-Trend hat mittlerweile auch Modeketten wie C&A oder H&M erreicht. Was viele Kunden jedoch nicht wissen: Auch Produkte aus Bio-Baumwolle können noch schädliche Chemikalien enthalten, denn biologisch ist tatsächlich nur der Rohstoff. Wer sichergehen will, dass während der gesamten Produktionskette sauber gearbeitet wird, sollte besser nach Gütesiegeln Ausschau halten.

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