Akrobatik auf dem Band Slackline - Training für die Tiefenmuskulatur

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Wenn Menschen auf einem Gurt balancieren, sieht das artistisch und abenteuerlich aus. Slacklining nennt sich das und ist eine sportliche Herausforderung für Menschen von jung bis alt.

Was ist eine Slackline?

Ein Gurtband wird zwischen zwei Punkten befestigt und mit einer Ratsche extrem gespannt. Um die Bäume zu schützen gibt es mittlerweile in vielen Parks Extra-Stützen, um die Slackline, die schlaffe Leine, zu spannen. Anfang der 80er-Jahre war es ein Zeitvertreib für Kletterer, jetzt ist es ein eigener Sport mit verschiedenen Disziplinen.

Für wen eignet sich Slacklining?

Auch in Fitness-Studios wird Slacklining angeboten, für alle Alters-Stufen. In ganz unterschiedlichen Positionen werden auf dem vibrierenden Gurt Tiefenmuskulatur und Reaktionsgeschwindigkeit trainiert. Das ist anstrengend und das zentrale Nervensystem lernt gleich mit!

„Grundsätzlich ist Slacklining für alle Menschen positiv, sowohl Kinder als auch Menschen, die älter werden. Aber auch Menschen, die Krankheitsprozesse wie beispielweise MS, eine Gangstörung, Ataxie, oder auch Parkinson haben, profitieren. Ihnen muss man Hilfe anbieten.“

Peter- Georg Huss, Neurologe & Slackliner vom Klinikum Stuttgart

Auch in der Physiotherapie wird die Slackline eingesetzt. Reha-Patienten bekommen eine sichere Hilfestellung während Körperwahrnehmung und Koordination geschult wird. Auch nach einer Gelenk-Operation, zum Beispiel mit zwei künstlichen Hüftgelenken, ist dieses Training ideal.

Welche Risiken gibt es?

Ein Slackline-Neuling sollte alles ganz langsam angehen und sich helfen lassen. Muskelkater und Erschöpfung gehören dazu. Doch am Ende ist der Spaßfaktor garantiert!

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