Akkuleistung nimmt ab Gebrauchte E-Bikes: Das müssen Sie beim Kauf beachten

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18:45 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Wer ein gebrauchtes E-Bike kauft, sollte vor allem auf die Akku-Kapazität achten. Wie aber kann man die Akku-Leistung überprüfen und worauf muss man sonst noch achten?

Für wen ist ein gebrauchtes E-Bike interessant?

Vor allem für Einsteiger, die gerade erste Erfahrungen mit dem E-Bike gemacht haben, kann ein gebrauchtes Elektrofahrrad interessant sein. Allerdings gibt es mittlerweile gewaltige technische Unterschiede zwischen den E-Bikes von gestern und heute, vor allem in der Qualität und Reichweite der Akkus.

Wann ist ein gebrauchtes E-Bike in Ordnung?

Entscheidend ist die Qualität des Akkus. Hält der nicht, was der Verkäufer möglicherweise verspricht, wird der Kauf eines gebrauchten Pedelecs schnell zum Flop. Die Akku-Hersteller geben an, dass der Akku im Jahr etwa vier bis fünf Prozent an Kapazität verliert. Nach fünf Jahren bleiben noch rund 80 Prozent der Ursprungskapazität übrig. Je weiter die Kapazität sinkt, desto kritischer wird es mit der Reichweite.

Ein Fachhändler kann mit einem speziellen Gerät prüfen, wie hoch die Kapazität eines gebrauchten Akkus wirklich noch ist.

Worauf sollte Sie sonst noch achten?

Ein E-Bike sollte auf jeden Fall Scheibenbremsen haben. Achten Sie darauf, dass Akku und Motor von einer Markenfirma sind. Antriebe aus Fernost mit billigen Akkus und billigen Motoren machen auf Dauer nicht glücklich. Fahren Sie Probe und kaufen Sie nicht die Katze im Sack. Nur so können Sie beurteilen, ob das E-Bike wirklich das Richte für Sie ist.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich ein gebrauchtes E-Bike beim professionellen Händler. Denn nur der ist zu einer Garantie verpflichtet. 

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