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Noch gibt es in Georgien Hirten, die mit ihren riesigen Schafherden die Sommer in den Hochtälern des Kaukasus verbringen und im Winter hinab in die Täler im Grenzgebiet zu Aserbaidschan ziehen.

Hirte Samucha mit Schafen (Foto: SWR, SWR/LMA -)
Der Hirte Samucha SWR/LMA -

Der Hirte Samucha ist ein Mann wie aus einem amerikanischen Cowboy-Film: ein großartiger Reiter, Schafhirte, Musiker, Sänger, Geschichtenerzähler. Sein Leben ist Unterwegssein. Wenn der Herbst zu Ende geht, bevor der erste Schnee kommt, muss er die Weiden verlassen und mit seinen Tieren den beschwerlichen Weg ins entfernte Winterquartier. Er muss durch reißende Gebirgsflüsse, überquert Pässe und zieht in die Ebene. Erst im nächsten Mai wird er sich wieder auf den Weg zurück in die Berge machen und seine Frau wiedersehen.

Im Kaukasus - Samuchas letzter Sommer

Schafherde mit Hirten und Pferden vor Bergen (Foto: SWR, SWR/LMA -)
Anfang Oktober, bevor der Winter kommt, verlassen die Hirten den Kaukasus und kommen zurück in die Kachetische Ebene. Hier am Fusse der Berge leben ihre Familien. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Der Hirte Samucha - ein großartiger Reiter, Musiker, Geschichten-Erzähler. Ein Mann wie aus einem amerikanischen Western. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Die Söhne des Hirten Samucha - David und Kweria - auf ihren Winterweiden an der aserbaidschanischen Grenze im Südosten Georgiens. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Die Bäuerin Gulo, eine entfernte Verwandte des Hirten Samucha, macht sich noch einmal auf den Weg, ihre Heimat zu sehen - Sie will in die Berge Tuschetiens reiten. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Der Hirte Samucha macht sich auf den Weg zu seinen Winterplätzen. 250 Kilometer wird er wandern und zwei, drei Wochen unterwegs sein. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Samucha ist nicht nur ein großartiger Reiter und Geschichtenerzähler. Mit seiner Musik ist er ein gern gesehener Gast auf den Festen der Hirten in den Bergen. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Der Hirte Samucha auf seiner Winterweide an der aserbaidschanischen Grenze, im Südosten Georgiens. Hier verbringt er in jedem Jahr die Monate November bis April. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Mit seiner Musik ist er ein gern gesehener Gast auf den Festen der Hirten in den Bergen. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Zwei Generationen: Der Hirte Samucha mit seinen beiden Söhnen David und Kweria. Werden sie die Arbeit des Vaters fortführen? SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen
Der georgische Hirte Samucha unterwegs zu seinen Herden in den Bergen des Kaukasus. SWR/LMA - Bild in Detailansicht öffnen


Ein Film über Männer und Frauen in einer einzigartigen Landschaft, in dem kleinen Land Georgien - fast am Ende der Welt.

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