Dakar - Westafrika im Aufbruch

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Für ganz Westafrika ist die Metropole am Atlantik Verkehrs- und Handelskreuz. Die Stadt ist modern auf eine sehr eigene, afrikanische Art.

Das zeigen die Menschen, die der Film vorstellt. Die Frauen sind unabhängig und stolz. Das gilt für die einzige schwarze Surferin des Landes ebenso, wie für die Modedesignerin oder die Fischersfrau am Stadtstrand.

Nahaufnahme Frau, sie trägt ein braunes Tuch (Foto: SWR, SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert)
Fischersfrau im größten Fischmarkt Dakars, im Viertel Yoff, direkt am Strand. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert

Der Film ist mit jungen Straßenkünstlern und Rappern unterwegs und zeigt, dass sich in Dakar Lebenslust und Überlebenskampf nicht ausschließen. Auf der vorgelagerten Insel Gorée, einem alten Handelsstützpunkt, der heute zum Weltkulturerbe zählt, besucht ein Kamerateam den Inselgärtner. Auf Gorée ist noch das alte Dakar erlebbar, an den Stadtstränden entlang der Corniche trifft sich die Jugend, auch zum Ringen, dem Nationalsport. Der Film begeleitet einen jungen Ringer vom Training bis zum entscheidenden Kampf.

Dakar - Westafrika im Aufbruch

Stadtansicht Dakar vom Meer aus gesehen (Foto: SWR, SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert)
Dakar, die Hauptstadt des Senegal liegt an der westafrikanischen Atlantikküste. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Das Zentrum Dakars auf der Halbinsel Cap Vert. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Ngor, eines der ältesten Viertel Dakars liegt direkt am Wasser. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Die Atlantikküste Dakars zählt zu den besten Surfrevieren der Welt. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
In Dakars Viertel Ngor leben die Menschen vom Fischfang und vom Tourismus. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Fischhändler transportieren ihre Ware auf Bollerwagen, die von Pferden gezogen werden. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Matador, einer der bekanntesten Rapper des Senegal. Seine Texte sind politisch, die Musik ist rau. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Graffiti: Alltagsszenen, Tags, und immer wieder politische Botschaften gebendem Waschbeton Farbe. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Vor ein paar Jahren gründete der Graffitikünstler Madzoo ein Sprayer-Kollektiv. Heute sind sie zu zwölft. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
An der Corniche liegen langgezogene Sandstrände. Am Nachmittag,wenn es kühler wird, füllen sie sich. Zeit für sportliche Aktivitäten. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Eines der ältesten Viertel von Dakar heißt Ngor. Die Menschen leben vom Fischfang. Das Meer vor Ngor ist nicht ungefährlich, es gibt Felsen und starke Strömungen. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Zum Fischfang fahren die Männer mit den schmalen Pirogen hinaus. Der größte Fischmarkt befindet sich im Stadtviertel Yoff. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Auf den Fischmärkten verkaufen die Frauen den Fisch, den ihre Männer gefangen haben. Alles, was mit Geld zu tun hat, geht durch die Hände der Frauen. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Auf den quirligen Märkten von Dakar wird leider viel Billigware aus China gehandelt. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Dakar entstand ab Mitte des 19. Jahrhunderts. 1902 wurde die Stadt Verwaltungszentrum von Französisch-Westafrika, doch seit der Unabhängigkeit 1960 sind die Spuren der Kolonialzeit nach und nach aus dem Stadtbild verschwunden. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Ringen ist Nationalsport. Trainiert wird gerne in den Dünen, da bei Wettkämpfen auf Sand gekämpft wird. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Giga ist ein junger Ringkampfsportler. Seine Trainingsgeräte baut er sich selbst. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Die Straßentanz- und Hip Hop-Szene Dakars mag klein sein, aber sie unterscheidet sich kaum von der Jugendkultur in Städten wie Paris oder L.A. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Cedric betreibt mit Freunden ein mobiles, mit Hilfe eines Fahrrads betriebenes Kino. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Die Dakar vorgelagerte Insel Gorée, heute Weltkulturerbe SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen
Richard Mbengue kümmert sich um die Gärten der Insel Goree. Auch um einen kleinen Park, der zurückgeht auf den französischen Naturforscher Michel Adanson. SWR/Filmquadrat.dok - Rolf Lambert Bild in Detailansicht öffnen


Mit Dakar zeigt der Film eine weltoffene und liberale Metropole, in der das Leben pulsiert, rund um die Uhr. Das mobile Kino beginnt seine Vorstellung nach Einbruch der Dunkelheit, später am Abend treffen sich die Frauen zum Tanzen, und in den frühen Morgenstunden öffnen die Clubs. Dann wird zum Mbalax getanzt, der westafrikanische Rhythmen mit westlichen Musikstilen wie Blues oder Funk vermischt. Die Konzerte dauern bis zum Sonnenaufgang.

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