Frau springt in die Luft, daneben Gemüse und Obst (Foto: Colourbox)

Lecker und gut

Für Tipps für mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit auf dem Teller

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AUTOR/IN
Sabine Schütze

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, haben frisches Obst und Gemüse aus der Region deutlich die Nase vorn. Käse, Fleisch und viele stark verarbeitete Lebensmittel sind für die Natur eine zunehmende Belastung.

Tipp 1: Obst und Gemüse saisonal und regional einkaufen

Obst und Gemüse dann frisch einkaufen, wenn sie bei uns Saison haben. Der Saisonkalender bringt zu jeder Jahreszeit frische Ideen: Hier klicken!

Tipp 2: Weniger Fleisch und Milchprodukte essen

Wer mehr pflanzliche Lebensmittel wie Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse und Kartoffeln auf dem Speiseplan hat, als tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte hat damit den größten Hebel für eine gesunde, abwechslungsreiche und klimafreundliche Ernährung.

Pflanzliche Lebensmittel verursachen die wenigsten (8 Prozent, tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Milch) die meisten Treibhausgase (44 Prozent). Das liegt zum Beispiel daran, dass Wiederkäuer während der Verdauung von Kraftfutter große Mengen des Treibhausgases Methan freisetzen. Und dass für die Herstellung und den Import des Kraftfutters viel Energie eingesetzt wird.

Ein Teller mit Obst und Gemüse, daneben ein Stethoskop. (Foto: Getty Images, Thinkstock -)
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Tipp 3: Bio statt konventionell

Der ökologische Landbau hat eine bessere Klimabilanz: Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel, humusreiche Böden, die mehr CO2 binden, eine flächengebundene Tierhaltung und betriebseigene oder regionale Futterproduktion werden viele Treibhausgasemissionen eingespart.

Tipp 4: Freiland statt Treibhaus

Für den Anbau von Frischgemüse in der kalten Jahreszeit im Gewächshaus wird in unseren Breiten sehr viel Energie eingesetzt. Aufgrund hoher Energiekosten hierzulande werden Treibhauserzeugnisse überwiegend importiert.

Dabei ist die Vielfalt an lagerfähigem, heimischem Obst und Wintergemüse größer als so mancher ahnt. Und Treibhausgemüse reicht in Aroma und Nährstoffgehalt nicht an Freilandgemüse heran.

Eine Frau im Supermarkt hält eine Paprika in der Hand (Foto: SWR)

Tipp 5: Frisch statt konserviert oder tiefgekühlt

Frisches Obst und Gemüse enthalten viele Nährstoffe, die mit jedem Verarbeitungsschritt verloren, gehen. Bei der Sterilisierung zur Konservierung der Lebensmittel werden die hitzeempfindlichen Nährstoffe zerstört.

Die Tiefkühlung von frisch geernteten Produkten ist eine Alternative, weil die Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben.

Aber je mehr ein Lebensmittel verarbeitet wird und je länger es gekühlt wird, desto mehr Energie wird aufgewendet und desto mehr Treibhausgase werden verursacht. Und frisch schmeckt es einfach am besten.

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