Gebeizte Lachsforelle (Foto: SWR)

Gebeiztes Filet von der Lachsforelle mit Gin und Johannisbeernektar

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Beizen ist eine traditionelle Methode, um Fisch haltbar zu machen. Wichtige Komponente ist Salz, es entzieht dem Fisch Wasser, macht ihn zarter und aromatischer. Diese Beize eignet sich auch für andere Fischarten wie Lachs oder Saibling.

Menge für 1 Glas à 500 ml / Entspricht 2 Portionen Fischfilet

Zutaten:

  • 100 g Lachsforellenfilet (von einer ganzen Forelle)
  • 20 g Salz
  • 10 g Zucker
  • 5 g Gin (alternativ: durch Johannisbeernektar ersetzen)
  • 60 g Zitronensaft
  • 2 g Wasabipaste
  • 100 g Johannisbeernektar

Zubereitung:

1. Die fangfrische Lachsforelle filetieren. Gräten ziehen und das Filet von der Haut befreien. Die Filetstücke der Gläsergröße entsprechend in große Stücke schneiden.

2. Salz, Zucker, Gin, Zitronensaft, Wasabi und den Fruchtsaft in ein Einmachglas geben. Den Deckel verschließen, kräftig schütteln bis alle Zutaten vollständig vermischt sind und sich gelöst haben.

3. Das Fischfilet in die Flüssigkeit geben (muss komplett bedeckt sein), das Glas fest verschließen – für 24 Stunden im Kühlschrank bei 0-3 Grad kaltstellen bzw. beizen.

4. Am nächsten Tag, das Lachforellenfilet unter fließendem Wasser kalt abspülen. Den Fisch in saubere Gläser dicht einfüllen, das Glas (Einmachglas mit Gummidichtung) Luftdicht verschließen. Umgehend kaltstellen!

Hinweis: Haltbarkeit: 2-3 Wochen (Bei korrekter Salzgarung, sauberer Produktion und ununterbrochener Kühlung bei 0 bis 3 Grad). Die angegebene Haltbarkeitsdauer kann nur bei korrekter Zubereitung und richtiger Lagerung erreicht werden.

Timos Tipp:
Zum Servieren: die Lachsforelle in dünne Scheiben schneiden. Mit Wasabi, eingelegtem Ingwer, einem Klecks Forellenkaviar und Schnittlauch oder Lauchzwiebeln servieren. Auch köstlich: mediterran auf mit Honig marinierten Zitrusfrüchten mit einem ofenfrischen Weißbrot.

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