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Wer im Februar auf der Suche nach regionalem Obst ist, wird als einziges Obst Äpfel aus heimischem Anbau finden – und die sind seit dem Herbst eingelagert. Die Alternative: Tiefkühl-Obst. Doch wie viele Vitamine stecken in den kalten Früchtchen? Wir haben 5 Fakten rund ums Tiefkühl-Obst für Sie zusammengestellt:

  1. Obst aus der Tiefkühltruhe wird direkt beim Erzeuger schockgefroren. Dabei bleiben die Vitamine beinahe vollständig erhalten. Zum Teil enthält TK-Ware sogar mehr Nährstoffe als frisches Obst, das in der Regel einige Tage vor dem Verzehr geerntet wird.
  2. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfiehlt, Tiefkühl-Obst vor dem Verzehr zu erwärmen, damit Krankheitserreger (z.B. Noro-Viren, die bei Ernte oder Düngung auf die Beeren kommen können) abgetötet werden. Das gilt vor allem für empfindliche Menschen (Kleinkinder, Immungeschwächte, Ältere, Schwangere etc.), die durch eine Infektion besonders belastet würden.
  3. Auf TK-Obst muss nicht stehen, wo das Obst angebaut wurde. Es kann also sein, dass es eine weite Reise hinter sich gebracht hat.
  4. Da es sehr viel TK-Obst aus China gibt, wo viele Pestizide eingesetzt werden, ist es hier besonders sinnvoll, Bio-Qualität zu kaufen.
  5. Achten Sie darauf, dass dem Obst aus der Tiefkühltheke kein Süßstoff oder Zucker zugesetzt wurde. Besonders in tropischen Fruchtmischungen ist das häufig der Fall. Werfen Sie also einen Blick auf die Zutatenliste.

Rezept für den "Himbeertraum":

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