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Immer mehr Menschen nutzen das Rad auch im Winter als Fortbewegungsmittel. Hier ein paar Tipps, damit Sie problemlos an Ihr Ziel kommen!

Die richtige Bekleidung

Fahrradfahren im Winter (Foto: Colourbox)

Hose und Jacke sollten Sie an die winterlichen Temperatur anpassen. Berücksichtigen Sie immer, dass Sie sich beim Fahrradfahren sportlich betätigen und einem warm wird oder man sogar schwitzt. Problemlos können Sie z.B. Ihre wärmere Laufbekleidung zum Rad fahren verwenden. Beachten Sie dabei, dass die Bekleidung am Oberkörper wegen des Fahrtwindes winddichter und wärmer sein sollte.

Da die Sturzgefahr im Winter deutlich größer ist, sollte der Helm eine Selbstverständlichkeit sein. Es gibt Helmüberzüge gegen Kälte, Feuchtigkeit und Wind. Unter den Helm können Sie ein dünnes, warmes Stirnband und/oder eine Unterziehmütze anziehen.

Das richtige Fahrverhalten

Fahrradfahren im Winter (Foto: Colourbox)

Noch mehr als im Sommer sollten Sie darauf achten, vorausschauend zu fahren. Fahren Sie auch am Tag mit Licht, da Radfahrer*innen in dieser Jahreszeit schlechter wahrgenommen werden.

Besonders rutschige Elemente im Straßenbereich für das Fahrrad:

  • Zebrastreifen und weiße Fahrbahnmarkierungen
  • Holz- und Gitterrostbrücken

Ganz wichtig: Im Winter besonders vorsichtig und gut dosiert bremsen, damit Sie nicht ins Rutschen kommen.

Radausstattung - Wartung und Pflege des Rades

Reifen

Winterreifen am Fahrrad (Foto: Colourbox)
  • Alter und Profil kontrollieren
  • Fahrradreifen altern und verlieren an Elastizität, was durch die Kälte noch verstärkt wird. So geht die Haftung früher verloren als bei neuen Reifen.
  • Beim Reifenluftdruck lieber den unteren empfohlenen Wert wählen. Dadurch vergrößert sich die Auflagefläche des Reifens auf dem Untergrund.

Bremsenkontrolle/Wartung
Gut funktionierende Bremsen sind ein Muss! Vor allem ist im Winter die feinfühlige Dosierbarkeit der Bremskraft gefragt.

Scheibenbremse
Ist eventuell Luft im System oder ist das Fahrrad seit Jahren nicht gewartet worden? Vor allem bei Kälte reagiert die Scheibenbremse eher ungewohnt. Das kann zum Sturz oder Unfall führen.

Konventionelle Bremse
Sind die Züge alt und eventuell verschlissen, funktioniert die Bremse schon bei geringer Handkraft nicht mehr sauber. Wird dann stärker am Hebel gezogen, kommt die Bremswirkung eventuell schlagartig und sehr stark, was zum Sturz führt.

Putzen

Sie sollten das Fahrrad auch in der Winterzeit immer wieder waschen. Gerade Streusalz kann die Komponenten am Fahrrad auf Dauer schädigen. Verwenden Sie auf jeden Fall ein Kettenöl für “nasse Bedingungen”, da dies besser haftet und die Feuchtigkeit verdrängt. Kein Öl-Spray verwenden, da sich der Sprühnebel auf den Bremsen absetzen kann.

Besonderheiten beim Pedelec im Winter

Mann steht im Winter mit seinem E-Bike am See (Foto: Colourbox)

Eine spezielle Neopren-Hülle verhindert beim Fahren, dass der Akku nicht so stark auskühlt.

Bei Anfahren nach einem Stopp, vor allem wenn es in eine Kurve geht, lieber auf eine schwächere Unterstützungsstufe schalten. Damit beim Anfahren auf einem rutschigem Untergrund nicht die volle Motor-Leistung abgerufen wird.

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