Fahrrad (Foto: Colourbox)

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Tipps rund um Fahrradreifen und Luftdruck

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Der Reifen ist das Teil des Fahrrades, das den möglichst sicheren und guten Kontakt zum Weg bildet, auf dem man fährt. Hier ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten!

Wie beim Auto auch, altern die Fahrradreifen und verlieren durchs Fahren und Witterungseinflüsse wichtige Eigenschaften. Daher sollte man die Reifen nicht zu lange fahren und nach einigen Jahren austauschen.

Das richtige Profil finden

Für die vielen Einsatzbereiche eines Fahrrades gibt es auch entsprechende Profile, vom glatten Straßenreifen für das Rennrad bis hin zum groben Stollen-Profil für das Mountainbike.

Der richtige Luftdruck

Fahrradreifen wird mit einem Daumen reingedrückt (Foto: imago images, Bildnummer: 0050452837)
Bildnummer: 0050452837

80-90% der Radfahrer*innen fahren mit falschem, meist deutlich zu geringem Luftdruck im Reifen. Auf jedem Reifen ist an der Seite nicht nur die spezifische Größe, sondern auch der minimal und maximal zulässige Reifendruck angegeben. Erst durch einen ausreichenden Luftdruck ist der Reifen in der Lage, das Fahrrad mitsamt der Fahrer*in sicher zu tragen.

Auf der Straße gilt: Je höher der Luftdruck, umso geringer der Rollwiderstand des Reifens.

Auch die Pannenanfälligkeit ist bei hohem Druck geringer. Ein Hauptgrund für vorzeitigen Verschleiß ist ein dauerhaft zu niedriger Luftdruck.

Fahrradreifen sind nie zu 100% dicht, sondern verlieren ganz allmählich etwas Luft. Deshalb sollte man 1-2 Mal im Monat den Luftdruck überprüfen.

Am besten geht es mit einer Pumpe mit Manometer.

Das richtige Ventil

Mann pumpt fahrradreifen auf (Foto: Colourbox)

Es gibt 3 Ventilarten in den Reifen bzw. den Schläuchen:

  1. Das Dunlopventil wird auch Blitzventil oder einfach Normalventil genannt, weil es das meistverbreitete Ventil bei Fahrrädern ist. Es ist sehr einfach zu bedienen – darin liegt leider auch dessen Nachteil, denn es kann durch Lösen der Überwurfmutter recht einfach geklaut werden. Wenn man nachpumpen möchte, kann man einfach die Pumpe aufsetzen; um Luft abzulassen, muss man die Überwurfmutter ein wenig lösen.
  2. Das Sclaverandventil, auch oft Rennradventil genannt, denn dort wird es traditionell verwendet. Es benötigt nur eine sehr schmale Bohrung in der Felge und wird gut mit dem am Rennrad benötigten vergleichsweise hohen Luftdruck fertig. Der kleine Metallstift an der Spitze des Ventils ist allerdings sehr empfindlich. Bevor man einen Schlauch mit Sclaverandventil aufpumpen kann, muss man die kleine gerändelte Mutter an der Spitze lösen. Den Metallstift kann man dann auch etwas eindrücken, um Luft abzulassen.
  3. Das Autoventil, auch bekannt als Schraderventil, ist sehr robust und bietet den Vorteil, dass man mit ihm an jeder Tankstelle das Fahrrad aufpumpen kann. Leider benötigt man für ein Autoventil eine andere Pumpe als für die anderen beiden Ventile und mit vielen einfachen Handpumpen hat man bei diesem Ventil keine Chance. Aufpumpen gestaltet sich mit einem Autoventil sehr einfach – Pumpe drauf und los! Luft ablassen ist etwas komplizierter, dafür muss man mit einem dünnen, spitzen Gegenstand den im Ventil versenkten Metallstift eindrücken.

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