Strom sparen - Energie wird immer teurer (Foto: Colourbox)

Umwelt und Geldbeutel schonen

Stromfresser - so können Sie sparen

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AUTOR/IN
Rolf Rüdiger

Strom sparen ist das Gebot der Stunde - das ist gut für die Umwelt, aber vor allem auch für den eigenen Geldbeutel. Wir geben Tipps.

Strom sparen im Haushalt fängt nicht damit an, dass man alle großen Haushaltsgeräte der Reihe nach austauscht. In einem Familienhaushalt sind schnell 200 - 300 Euro pro Jahr gespart, wenn man die vorhandenen Geräte energiesparend einsetzt.

Strom sparen: Beispiel Waschen und Trocknen


Strom sparen - leerer Kühlschrank mit Salatkopf (Foto: Colourbox, Popescu Gelu Sorin)
Auch leerer Kühlschrank verbraucht Energie Popescu Gelu Sorin

Die Waschmaschine sollte natürlich nicht halb voll laufen. Mit den heutigen Waschmitteln reichen 40 Grad, um fast alle Textilien gut sauber zu bekommen, selbst wenn man sie mit höhreren Temperaturen reinigen könnte. 60 Grad macht Sinn für Wäsche, bei der Hygiene eine Rolle spielt. Gelegentlich sollte man diese Termperatur auch nutzen, um die Waschmaschine vor Bakterien zu schützen.

Wer einen Trockner hat, muss ihn nicht immer benutzen. Gerade im Sommer wird Wäsche an der Sonne schnell trocken und der Bleicheffekt kommt hier zusätzlich zum Tragen. Beispiel Backofen: Gerade im Winter lässt sich die Nachwärme zum Heizen nutzen.

Strom Sparen: Beispiel Kühlschrank

Der Kühlschrank muss nicht auf 5 oder 6 Grad kühlen. 7 Grad reichen auch zum frisch halten, und das kann bis zu 20 Prozent Energie sparen.

Strom sparen - leerer Kühlschrank mit Salatkopf (Foto: Colourbox, Popescu Gelu Sorin)
Auch leerer Kühlschrank verbraucht Energie Popescu Gelu Sorin

Strom sparen: Beispiel Unterhaltungselektronik

Für TV, Musikanlagen oder PC empfiehlt es sich, die Geräte ganz vom Netz zu nehmen und nicht in der Stand-by Funktion zu lassen. An- und ausschaltbare Stecker lohnen sich da in der Anschaffung ganz schnell. Auch die Neuanschaffung eines Großgerätes im Haushalt kann sich natürlich lohnen - je älter es ist, desto mehr.

Bei jüngeren Geräten muss man dagegen berücksichtigen, dass in der gesamten Ökobilanz auch die Energiekosten bei der Produktion eines Ersatzgerätes betrachtet werden müssen. Da macht es dann Sinn mit einer Neuanschaffung noch zu warten und das alte Gerät auch mal reparieren zu lassen.

Alte Kühlgeräte können aber wirklich richtige Stromfresser sein und hier machen neue Geräte oft Sinn, mit denen man einige hundert Euro sparen kann. Das gilt aber nur, wenn man das noch funktionierende Altgerät nicht in den Keller stellt als Kühlreserve. Hier sind sie oft dauernd am Netz ohne wirklich gebraucht zu werden.

Noch ein Tipp: Die Verbraucherzentralen haben für das Strom sparen viele Anregungen zusammengestellt.

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