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Pflanzen, Umtopfen, Boden verbessern – dafür brauchen wir zum Start des Gartenjahres Blumenerde. Aber immer wieder stellt sich die Frage: Welche Erde brauche ich? Wir haben die Antwort!

Rhododendron-, Zitrus-, Anzucht- oder Dachbegrünungserde - auch für Tomaten oder Kräuter gibt es extra Erden. Oft sind die Spezialerden teurer als die herkömmlichen. Diese lohnen sich nicht immer, denn den meisten Pflanzen reicht die normale Erde.

Diese Erden machen Sinn:

Anzuchterde

Blumen werden eingepflanzt (Foto: Colourbox)

Gekaufte Anzuchterde ist sinnvoll, damit die Samen gut keimen. Hierbei nicht unbedingt das billigste Angebot nehmen, sondern auf Qualität achten. Anzuchterde ist meist magerer als Pflanzerde und darf nicht zu viel Dünger enthalten.

Pflanzerde

Blumen werden eingepflanzt (Foto: Colourbox)

Pflanzerde eignet sich nicht nur, wenn Sie Pflanzen neu pflanzen, sondern auch, um Ihre Gartenerde zu verbessern. Hier gibt es auch torffreie Produkte, die sich aus Umweltschutzgedanken immer mehr durchsetzen. Eine gute Erde erkennen Sie übrigens am Geruch: Wenn sie wie frischer Waldboden riecht, ist sie optimal. Riecht sie modrig oder sehr nach Rinde (vom Rindenmulch), dann ist sie nicht zu empfehlen.

Kübelpflanzenerde

Blumen werden eingepflanzt (Foto: Colourbox)

Die Erde für Pflanzen, die im Topf wachsen, muss passen, denn die Pflanze ist auf das passende Substrat unbedingt angewiesen. Das gilt auch für Zimmerpflanzen. Die meisten Kübel- und Zimmerpflanzen kommen mit der entsprechend ausgewiesenen Erde klar, nur Orchideen und Sukkulenten/Kakteen brauchen ihre ganz besondere Spezialerde.

Rhododendronerde

Rhododendron (Foto: Colourbox)

Moorbeetpflanzen brauchen deutlich saurere Erde. Dafür gibt es Rhododendronerde, die nicht nur für Rhododendren, sondern auch für Azaleen, Kamelien, Kulturheidelbeeren und Heidegewächse optimal ist. Auch (Bauern-) Hortensien benötigen einen niedrigen Kalkgehalt, daher können Sie beim Pflanzen von Hortensien Rhododendronerde zumischen. Alaun-Zusatz bewirkt, dass die Blüten der Bauernhortensien blau bleiben.

Dachbegrünung-/ Zitruserde

Zitruspflanze (Foto: Colourbox)

Erde für Dachbegrünung ist stark mineralisch, also mit Split und Granulat besonders wasserdurchlässig. Diese Erde ist nicht nur für Pflanzen auf dem Dach gut, sondern auch für Zitruspflanzen, die Sie aber zusätzlich mit Zitrusdünger düngen sollten. Dieser Dünger sorgt für die nötige Eisenaufnahme, die Zitruspflanzen nur bei richtigem pH-Wert gelingt. Alternativ ist auch Zitruserde eine gute Wahl für Zitruspflanzen.

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