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Sonne, Wärme und Licht - wir sehnen uns danach, auch unsere Haut. Mit der richtigen Dosis stärken wir Knochen, Immunsystem und Haut. Das heißt: Die Sonne genießen und vor zu viel Strahlen schützen.

Wir haben ganz bestimmte Wünsche an Sonnenschutzmittel: Sie sollen nicht nur vor zu viel UVB- und UVA-Bestrahlung schützen, sie sollen auch bei empfindlicher Haut gut vertragen werden und zusätzlich die Haut mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgen.

Eine Frau reibt sich die Beine mit Sonnencreme ein (Foto: Getty Images, Thinkstock -)
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1. Auf den Hauttyp kommt es an:

  • empfindlicher Sonnentyp 1 (keltischer Typ): Dazu gehören Menschen mit sehr heller Haut. Nach drei bis zehn Minuten bekommen Sie Sonnenbrand. Die Haut wird rot, aber nie braun. Auch Kinder und Allergiker*innen brauchen Produkte mit Lichtschutzfaktoren von 30 bis 50+.
  • Sonnentyp 2 (nordischer Typ): Diese Menschen haben ein hohes Sonnenbrandrisiko, neigen zu Sommersprossen. Ca. 12% der Mitteleuropäer mit diesem Hauttyp werden mäßig, aber gleichmäßig braun. Sie sollten sich mit LSF 20 bis 50 schützen.
  • Sonnentyp 3 (Mischtyp): Bis zu einer halben Stunde können Menschen mit diesem Hauttyp in der Sonne sitzen und haben damit ein geringes Sonnenbrandrisiko. Bei Sonneneinstrahlung wird dieser Typ manchmal rot, danach immer braun. Etwa 78% der Bevölkerung in Mitteleuropa sind Sonnentyp 3 und sollten sich mit LSF 15 bis 30 schützen.
  • Sonnentyp 4 (Mediterraner Typ): Nur etwa 8% der Bevölkerung in Mitteleuropa gehört zu diesem Hauttyp. Sie können sich ca. 40 Minuten ungeschützt in der Sonne aufhalten. Er wir nie rot, immer gleichmäßig braun. Daher reicht ein LSF von 10 bis 15 aus.

2. Intensität der Sonnenstrahlung: Entscheidend ist, wo der Sonnenschutz zum Einsatz kommt.

Utensilien für einen Tag am Strand liegen im Sand. (Foto: Getty Images, Thinkstock - Zerbor)
Thinkstock - Zerbor

In Ländern mit besonders starker Sonneneinstrahlung ist der Eigenschutz der Haut deutlich kürzer. Welcher UV-Index am Urlaubsort gilt, können Sie beim Deutschen Wetterdienst erfragen. Dann kann man wie folgt den benötigten LSF berechnen: UV-Index x 2 = LSF. Bei Kindern und Allergiker*innen rechnet man noch einen Sicherheitszuschlag von 5 dazu.

3. Geplante Aktivitäten: Starkes Schwitzen kann die Wirkung von Sonnenschutzmitteln genauso wie Duschen und Schwimmen verringern. Idealerweise wasserfeste Produkte verwenden.

4. Allergien: Wer unter Sonnenallergien leidet oder eine sehr empfindliche Haut hat, achtet auf emulgatorfreie, fettfreie Produkte, Produkte ohne Konservierungsstoffe und Parfum und kennt die pflanzlichen Wirkstoffe, auf die er bzw. sie reagieren kann.

5. Kindgerechter Sonnenschutz: Präparate für die besonders zarte Haut der Kinder sollten keinen Alkohol und keine Duftstoffe enthalten. Cremes und Lotionen, die die Haut nicht austrocknen, leicht aufzutragen sind und schnell einziehen, eignen sich am besten.

6. Infrarot-A-Strahlung: Wer seine Haut vor frühzeitiger Hautalterung schützen möchte, achtet darauf, dass das Sonnenschutzmittel nicht nur entsprechende UV-A- und UV-B-Filter enthält, sondern auch einen Wirkstoffkomplex gegen Infrarot-A-Strahlung.

Richtig eincremen

Flächendeckend und vor allem reichlich Sonnencreme verwenden. Kleine Faustregel: Alle zwei Stunden nachcremen, wirklich die gesamte Hautpartie sorgfältig eincremen. Für das Gesicht ca. 1 Teelöffel, für den Körper ca. 3 Esslöffel Sonnencreme verwenden. Die Lippen mit Pflegestiften, die mindestens einen LSF 15 haben, mehrmals am Tag pflegen.

Sonnecreme von Nivea, Lidl Cien, dm Sundance im Test (Foto: Colourbox)
Nach dem Baden muss auf jeden Fall nachgecremt werden.

SOS – Hilfe bei leichtem Sonnenbrand

Sehr gut lässt sich die Entzündung der Haut mit einem Quarkwickel lindern: Einen Becher Quark mit etwas Buttermilch mischen, auf ein Tuch streichen und dies für etwa 30 Minuten auf die betroffene Hautpartie legen.

Wasser allein kühlt aber auch mindestens genauso gut. Dazu einfach Tücher in kühlem Wasser tränken und 2-3 x täglich für 10-20 Minuten auflegen. Eine Feuchtigkeitscreme aus dem Kühlschrank wirkt ebenfalls kühlend und beruhigend. Das Gel der Aloe Vera wirkt nachgewiesenermaßen hautberuhigend, reizlindernd, feuchtigkeitsspendend und antibakteriell. Auch bei leichten Verbrennungen und Sonnenbrand hat sich die äußere Anwendung bewährt. Sie können zu hochwertigen Fertigprodukten greifen oder zuhause das Gel frisch aus der Pflanze gewinnen und sofort auftragen. Ein Blatt aufschneiden und das reine Gel (ohne Blattgrün und die rötlichen Randsubstanzen) auftragen.

Panthenol, eine medizinische Feuchtigkeitspflege mit dem Provitamin B5 (Dexpanthenol) unterstützt die Regenerationsfähigkeit der Haut. Die heilenden Eigenschaften dieses Wirkstoffs unterstützen die schnelle Heilung bei Sonnenbrand, Schürfwunden oder Hautreizungen. In Sprayform entwickelt sich ein feiner, geschmeidiger Schaum, der sich leicht verteilen und dosieren lässt.

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