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Die Hitze und Sonne im Sommer macht vielen Pflanzen zu schaffen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Pflanzen helfen können.

Im Hochsommer kann man oft wundervoll blühende Gärten sehen. Tatsächlich mögen viele Pflanzen die Sonne, doch manchen wird es mit der Hitze auch schnell zu viel. Hängende Blütenköpfe, vertrocknete Blüten oder verbrannte Blätter sind typische Zeichen dafür. Entsorgen will man die Lieblinge ja nicht gleich - was also tun? Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie vorbeugen beziehungsweise Abhilfe schaffen können:

1. Beschatten

Viele Blühpflanzen kommen mit zu viel direkter Sonneneinstrahlung nicht klar.

Hier einige Beispiele

Hortensie (Foto: colourbox.de -)
Hortensie colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen
Ähnlich groß und beeindruckend ist der Rittersporn. Foto: Colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen
Gelber Sonnenhut SWR - Katja Hemmer Bild in Detailansicht öffnen

Gut eignen sich

Rose (Foto: Colourbox, Colourbox -)
Hochstammrose Colourbox - Bild in Detailansicht öffnen
Beispiel 1: Felsenbirne und Erdbeeren in einem Minigarten Blühendes Barock - Bild in Detailansicht öffnen
Feigen Colourbox - Bild in Detailansicht öffnen
Kiefer Colourbox - Bild in Detailansicht öffnen

Neue Pflanzen setzen kann man jetzt mitten im Sommer sehr gut. Achten Sie auf ein ausreichend großes Pflanzloch und wässern Sie es vor dem Pflanzen gut - dann klappt es mit dem Einwurzeln!

2. Gießen

Es kommt nicht so sehr darauf an, wie oft man gießt, sondern eher darauf, wie effizient man gießt.

Rasensprenger wässert Garten (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Zierrasen braucht bei der Hitze viel Wasser, damit er grün bleibt. Foto: Colourbox.de -

Tipp: Nicht jeden Tag, sondern eher 2 Mal pro Woche die Woche, dafür aber tief gießen. Idealerweise sollte das Wasser 20-30 Zentimeter tief dringen, und zwar flächendeckend. Mit einem Spaten lässt sich das gut überprüfen. Durchdringendes Gießen kriegt man zum Beispiel hin, indem man seinen Rasensprenger rund eine Stunde lang laufen lässt. Stellen Sie ihn immer wieder einmal um, damit auch wirklich jeder Winkel des Gartens etwas abbekommt. Sehr gut ist natürlich auch eine Tröpfchenbewässerung.

3. Mulchen

Rindenmulch (Foto: SWR, SWR - Katja Hemmer)
SWR - Katja Hemmer

Eine Schicht auf der Erde verhindert das schnelle Austrocken. Wenn Sie zum Beispiel Rasenschnitt oder Rindenmulch in Ihren Beeten ausbringen, verdunstet über die Oberfläche weniger Wasser und steht dafür den Pflanzen zur Verfügung. Die Mulchschicht sollte allerdings nicht zu dick sein, sonst beginnt sie zu schimmeln.

Übrigens

Ein Mann schneidet eine Hecke. (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Foto: Colourbox.de -

Viele Heckenbesitzer schneiden ihre Hecken sehr gerne jetzt im Sommer. Das Problem: Strahlt die Sonne allzu stark, dann strapaziert das Schneiden die Hecke zu sehr und sie kann Schaden nehmen.

Tipp: Besser an einem bedeckten Tag oder wenigstens abends schneiden, am besten jedoch erst später im Jahr.

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