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Smartphones sind beliebte Weihnachtsgeschenke geworden. Sind sie doch für viele ein beliebter Begleiter. Damit die Daten vom alten Gerät nicht verloren gehen, müssen Sie einiges beachten! Hier ein paar Tipps!

Daten aus einem Backup laden

Apps im Smartphone (Foto: Imago, xChristophexMorinx)
Imago xChristophexMorinx

Wenn das neue Gerät mit dem gleichen Betriebssystem läuft wie das alte, kann es die Daten aus einem sogenannten Backup neu laden – vorausgesetzt, auf dem alten Smartphone wurde ein solches gemacht. Dabei speichert ein häufig herstellereigener Server (wie iCloud bei Apple oder Google Drive bei Android) viele der persönlichen Einstellungen, z.B. heruntergeladene Apps oder gespeicherte Kontakte. Die Daten sind mit einem persönlichen Account verknüpft. So erkennt das neue Handy ein bereits bestehendes Backup bei der ersten Anmeldung und kann es nach Wunsch dann auch größtenteils bereitstellen.

Sicherung auf PCs und Festplatten

Smartphone und Ladekabel liegen auf Holztisch (Foto: Colourbox)

Neben diesen Server-Backups, bei denen die Daten über das Internet an ihren Speicherort übertragen werden, gibt es auch die Möglichkeit, gewisse Inhalte auf dem eigenen Rechner oder – noch besser – einer eigenen Festplatte zu sichern. Das bietet sich vor allem für Foto- und Videomaterial an. Denn: Häufig nehmen diese Dateien den größten Speicherplatz in Anspruch – und der ist zumindest bei den kostenlosen Serverdiensten begrenzt. Über das USB-Kabel, mit dem das Handy auch geladen wird, kann man es an den Computer anschließen. Und dann wie bei einer Fotokamera die Bilder und Videos aus einem Ordner auf einen USB-Stick oder eine Festplatte verschieben oder kopieren. Rückwärts geht das auch – so können zum Beispiel Fotos von der Festplatte dann auch wieder auf ein neues Gerät geschoben werden.

In-App-Daten sichern

Zwei Hände halten ein Android-Smartphone (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture-alliance / dpa Themendienst -)
picture-alliance / dpa Themendienst -

In vielen der typischen Anwendungen werden auch sogenannte In-App-Daten gespeichert. Spieleapps merken sich zum Beispiel die letzten Spielstände, in WhatsApp bleiben die Chats von Anfang an vorhanden, wenn man sie nicht selbst löscht. Aber solche Apps, die nicht vom Hersteller selbst angeboten werden, laufen auch nicht über seine Server. Deshalb werden sie bei Datensicherungen und Backups nur eingeschränkt berücksichtigt.

Ob und wie man In-App-Daten sichern und auf einem neuen Gerät wieder laden kann, hängt von der jeweiligen App selbst ab. WhatsApp bietet zum Beispiel die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen ein Chat-Backup automatisch durchzuführen. Chatverläufe und Fotos werden dann auch auf der Cloud des Herstellers gespeichert, nehmen aber zusätzlichen Speicherplatz in Anspruch. Dafür sind sie auf einem neuen Handy nach kurzem Laden wieder verfügbar.

Bei Spielen ist es anders. Das Handy merkt sich nur, welche Apps installiert waren und lädt einfach die aktuellste Version auf das neue Smartphone. Spielstände werden nur in Einzelfällen extern gespeichert – zum Beispiel, wenn das Spiel zum Google-Games-Universum bzw. dem Game Center bei Apple gehört. Ansonsten geht es häufig von vorn los.

Eine gute Nachricht gibt es für In-App-Käufe: Hat man in Apps zusätzliche Funktionen zugekauft, sind diese in der Regel nicht verloren. Man muss sie aber häufig über eine extra Schaltfläche (z.B. „In-App-Käufe laden“, „Restore Settings“ o.ä.) noch einmal neu anfordern.

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