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Mit Fußmatten sorgen wir dafür, dass nicht zu viel Schmutz an den Schuhen in die Wohnung gelangt. Darauf kommt es beim Kauf und der Pflege von Schmutzfangmatten an.

Welche Materialien gibt es?

  • Kunstfasermatte: Dieses Material eignet sich am besten für den Innenbereich. Die Kunstfaser ist pflegeleicht und nimmt Schmutz und Feuchtigkeit gut auf. Eine Kunstfasermatte trocknet schneller als Matten aus Naturfasern. Der Rücken der Matte ist oft aus Gummi oder Vinyl. Leider finden sich beim Kauf im Handel meist keine Angaben über das Material der Mattenunterseite.
  • Baumwolle: Dieses Gewebe hat das größte Feuchtigkeitsaufnahmevermögen. Die Naturfasern saugen die Feuchtigkeit regelrecht auf. Leider trocknen sie nur langsam.
  • Kokosfaser: Die ökologische Variante einer Schmutzfangmatte. Die rauen Fasern nehmen vor allem den groben Schmutz von der Schuhsohle. Da die Kokosfaser keine Feuchtigkeit aufnehmen kann, ist sie jedem Wetter gewachsen und gut als Außenmatte geeignet.
  • Gummi: Eine Matte aus Vollgummi kommt ohne Fasern aus, dient lediglich dem Abstreifen von Schmutz und eignet sich besonders für Allergiker*innen. Sie eignen sich sehr gut für den Außenbereich. Beim Kauf sollten Sie auf eine Abflussmöglichkeit für Nässe achten.
Gummifußmatte vor einer Glaseingangstür (Foto: istock photo Bild-Nr: 1194733807)
Eine Matte aus Vollgummi eignet sich besonders für Allergiker*innen istock photo Bild-Nr: 1194733807
  • Spaghettimatten: Das Muster dieser Matten aus feinen PVC Schnüren erinnert an Spaghetti. Die dadurch entstandene große Oberfläche bürstet den Schmutz von der Sohle. Hier gibt es keinen Mattenrücken und Schmutz und Feuchtigkeit können direkt ablaufen.
  • Kunstrasen: Vor allem für den Außenbereich ein Hingucker. Die Kunstfaser hat eine hohe Aufnahmekapazität. Ein durchlässiger Mattenrücken verhindert das Rutschen.

Was muss ich bei der Reinigung beachten?

Regelmäßiges Absaugen aller Mattentypen ist ein erster wichtiger Schritt. Bei der Entfernung von hartnäckigem Schmutz hat jedes Material seine Besonderheit.

Gummi-, Spaghetti- und Kunstrasenmatten lassen sich gut mit einem festen Besen abkehren. Bei hartnäckigem Schmutz darf es auch ein Schlauch oder ein Hochdruckreiniger sein. Zum Trocknen über ein Gestell aufrecht hängen oder stellen, damit es gut abtropfen kann.

Kokosmatten brauchen nur einen festen Besen, um wieder sauber zu werden. Sie sollten sie auf keinen Fall komplett durchnässen.

Bei Matten, die ein Kunstfaser- oder Baumwollgewebe als Oberfläche haben, ist das Material des Rückens entscheidend. Gummi lässt sich gut in der Waschmaschine waschen, dabei darf die Matter aber nicht größer als 50 x 80 cm sein. Wichtig ist ein schonendes Waschmittel, eine maximale Temperatur von ca. 30 Grad und ohne Schleudergang. Vinyl wird in der Waschmaschine spröde. Hier bleibt nur eine Reinigung in der Badewanne mit einem Teppichschaum.

Wie nachhaltig sind diese Matten?

Auch beim Kauf von Schmutzfangmatten können Sie auf die Nachhaltigkeit schauen. Solche Matten bestehen zu 90 Prozent aus Recyclingmaterial. Die Fasern der Oberseite sind aus alter Bekleidung und PET-Flaschen. Das Material der Unterseite besteht aus alten Autoreifen. Weiterer Vorteil ist, dass Sie die Matten ohne Probleme in der Waschmaschine waschen können.

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