Rosen düngen (Foto: IMAGO, Bildnummer: 0122672037)

So geht's

Rosen organisch düngen

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AUTOR/IN
Heiko Hübscher

Wer seinen Rosen etwas gutes tun möchte, der sollte schon im April mit dem Düngen beginnen. So bekommen die Pflanze bis zur Blüte alle Nährstoffe die sie benötigen.

Rosen brauchen Dünger. Am besten Dünger aus organischen Grundstoffen. Dieser fördert und fordert das Bodenleben optimal. Damit gewährleistet ist, dass die Rose alle nötigen Nährstoffe in ausreichender und ausgewogener Menge erhält, sollte der Dünger annähernd eine Zusammensetzung wie folgt besitzen:

  • 8 bis max. 10% Stickstoff (N)
  • 5 bis 7 % Phosphat (P)
  • 5 bis 7 % Kalium (K)

Hinweis: Die Angaben sind auf der Verpackung des Düngers zu finden.

Die richtige Anwendung

Düngen (Foto: Getty Images, Thinkstock -)
Richtig düngen Thinkstock -

Von einem solchen Dünger sollten pro Quadratmeter ca. 150 g ausgebracht werden. Pro Quadratmeter stehen in der Regel 4 bis 5 Edelrosen, sodass jede Rose etwa 30 bis 35 g erhält. Jede Strauchrose und Kletterrose sollte 150 g erhalten, da sie einen Quadratmeter für sich beanspruchen. Der beste Zeitpunkt ist Anfang April. Das Bodenleben wird aktiv, die Wurzeln der Rose werden aktiv und das jährliche Wachstum beginnt. Organische Dünger werden nur leicht in die Oberfläche eingearbeitet und müssen, wenn der Boden noch feucht ist, auch nicht durch Giesen aktiviert werden.

Bodenaktivatoren:

Die Fruchtbarkeit eines Bodens, seine Möglichkeiten Nährstoffe in ausreichender Menge dauerhaft zur Verfügung zu stellen, wird sehr stark von einem intakten Bodenleben beeinflusst. Bodenaktivatoren sind Produkte, die dem Bodenleben zugutekommen und für eine hohe Aktivität sorgen. Dadurch werden Pflanzen besser mit Stresssituationen wie große Hitze, Trockenheit aber auch Dauerregen fertig, da durch ein aktives Bodenleben ein ausgeprägtes Wurzelnetz gefördert wird.

Diese Produkte sollten Ausgangs Winter (Februar/März) bis ins Frühjahr (April/Mai) ausgebracht werden. Ein erprobtes Maß sind etwa 120g pro Quadratmeter, flächig im ganzen Beet verteilt. Auch hier ist eine leichte Einarbeitung von Vorteil. Die Gabe kann auch parallel zur Düngung erfolgen, da sie diese unterstützt, aber nicht ersetzt.

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