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Trauben aus dem eigenen Garten sind ein Traum. Zur Pflege gehört der Schnitt im Winter ab Ende Dezember. Wenn die Temperaturen über minus 5°C liegen, kann die Rebe geschnitten werden.

Die Sorten

Weinreben mit Trauben (Foto: SWR, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH - Dominik Ketz)
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH - Dominik Ketz

Mit den resistenten Sorten, wie der sehr frühen blauschwarzen Esther, dem gelbgrünen und mittelfrühen Birstaler Muskat, der gelbgrünen mittelfrühen Fanny sowie dem blauschwarzen Muskat Bleu lassen sich Rebstöcke ohne giftige Pflanzenschutzmaßnahmen im Hausgarten halten.

Einpflanzen und pflegen

Weinstock (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Foto: Colourbox.de -

Die Reben stellen kein besonderen Ansprüche an den Boden, müssen in den ersten Jahren jedoch kräftig gegossen werden, da die Wurzeln noch nicht tief genug gehen. Reben im Container können das ganze Jahr über, solange es frostfrei ist, gepflanzt werden.

Hat man der Pflanze – weit genug von der Hauswand entfernt - ein komfortables Pflanzloch gegraben, sie in die Erde getan und gut angegossen, dann darf zunächst nur einen Trieb hoch wachsen. Die übrigen Augen werden gleich nach den Frühjahrfrösten weggebrochen. So kann sich ein Haupttrieb ohne Konkurrenz entwickeln.

Der Rebschnitt

Rebschnitt (Foto: Colourbox)

Für die weitere Formentwicklung des Weinstocks empfiehlt es sich einen Blick in die Fachliteratur werfen.

Allzu schwer ist der Rebschnitt jedoch nicht, wächst die Rebe doch nach einer ganz einfachen Grundregel: Trauben entstehen nur an den Trieben, die im laufenden Jahr aus den Vorjahrestrieben wachsen.

Der Fachmann sagt: an einjährigem Holz, das zweijährigem Holz entspringt.

Und wenn alles richtig gemacht wurde, dann hat man nach ein paar Jahren nicht nur eigene Tafeltrauben zu essen, sondern auch eine wunderschön gewachsene Weinrebe im Garten.

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