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Die Corona-Pandemie hat die deutsche Automobilindustrie, die Politik und auch Verbraucher umdenken lassen. E-Autos liegen jetzt immer mehr im Trend. Angebot und Nachfrage steigen. Grund genug, mal einen kritischen Blick auf die realen Kosten eines E-Autos zu werfen.

Hier die Zuschüsse im Überblick:

FahrzeugtypNetto-Listenpreis

Basismodell
Bundesanteil

(verdoppelt)
Herstelleranteil

(netto)
Gesamt

(netto)
Elektroautobis 40.000 Euro6000 Euro3000 Euro 9000 Euro
Elektroautoüber 40.000 Euro

bis 65.000 Euro
5000 Euro2500 Euro 7500 Euro
Plug-In-Hybridbis 40.000 Euro4500 Euro 2250 Euro 6750 Euro
Plug-In-Hybridüber 40.000 Euro

bis 65.000 Euro
3750 Euro 1875 Euro 5625 Euro

Quelle: BAFA. Es gilt der Netto-Listenpreis in Deutschland.

Stromstecker für Elektroauto (Foto: SWR, SWR - Foto: Björn Lilienthal)
Strom "tanken" - eine Herausforderung für das Netz SWR - Foto: Björn Lilienthal

Auch gebrauchte E-Autos (5000 Euro) und Plug-In-Hybride (3750 Euro) werden bezuschusst, sofern bei einem vorangegangenen Kauf kein Umweltbonus ausgezahlt wurde. Diese Sonderregelungen gelten allerdings nur für "junge Gebrauchte": Frühestes Erstzulassungs-Datum ist der 5.11.2019, die Zweitzulassung muss nach dem 3.6.2020 erfolgt sein. Zudem darf der Pkw nicht länger als 12 Monate zugelassen gewesen sein und höchstens 15.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

Ob Ihr gewünschter Gebrauchtwagen überhaupt förderfähig ist, erfahren Sie hier:

BAFA - Liste der förderfähigen Fahrzeuge

Weitere Informationen finden Sie hier:

adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/elektroauto-kostenvergleich/

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